Januar 20

Wie man glücklich wird

Heute habe ich etwas gelesen, was mich nachdenklich gemacht hat und woran man vielleicht wirklich denken sollte, bei allem was wir so tun den ganzen Tag.

Esther Hicks bzw. Abraham (im Netz hier zu finden: http://www.abraham-hicks.com) sagt  folgendes:

Alles von dem ich denke, dass ich es tun sollte, dient letztlich immer nur dazu, mich zu irgendeinem Punkt zu bringen, von dem ich denke, dass mich das glücklich macht. Daher ist alles was ich tue, ganz egal was es ist, all meine Listen von „richtig“ oder „falsch“….. alles dreht sich nur darum, mich zu einer Realität zu bringen, von der ich glaube, dass sie mich glücklich macht….. Aber, warum nehme ich eigentlich keine Abkürzung und bin einfach glücklich?

Und ich finde, je öfter man das liest, je öfter man einmal kurz darüber nachdenkt, desto mehr Wahrheit offenbart es einem. Letztlich gibt es nichts, was wir so den ganzen Tag über tun und denken, was nicht dem Zweck dient, dass wir letztendlich glücklich werden.

Es geht uns meistens wohl so wie in diesem einen Song von „Ich und Ich“:

Ich warte schon so lange, auf den einen Moment
Ich bin auf der Suche, nach 100 Prozent
Wann ist es endlich richtig, wann macht es einen Sinn
Ich werde es erst wissen, wenn ich angekommen bin.

Und so schön dieses Lied tatsächlich ist, so falsch ist der Text doch eigentlich. Denn tatsächlich geht es nicht darum, irgendwo anzukommen. Denn das Wünschen und Sehnen hört nie auf. Und so soll es doch auch sein. Sicherlich kennen Sie das alle: man wünscht sich etwas wirklich sehr. Man hofft und bangt, man bemüht sich und strengt sich an, man freut sich schon auf den Tag, wenn man es endlich erreicht hat. Und dann ist es endlich da. Man freut sich. Man ist glücklich. Man genießt es.

Aber hört das Wünschen deswegen auf? Nein, es geht immer weiter.  Schon bald werden wir uns wieder etwas Neues wünschen, uns auf ein neues Ziel, einen neuen Wunsch konzentrieren. So sind wir Menschen gemacht. Aber gerade deswegen ist es wichtig zu erkennen, dass die alte konfuzianische Weisheit eine so profunde Wahrheit ist: Der Weg ist das Ziel.

Und genau darum sollten wir immer daran denken, dass wir mit dem glücklich sein nicht warten müssen, bis wir irgendein in der Zukunft liegendes Ziel erreicht haben. Sondern dass wir auch einfach die Abkürzung nehmen und einfach nur so glücklich sein können.

Januar 10

Das Leben ein Spiel, und hier sind die Regeln

Kürzlich stieß ich im Internet auf  „10 Regeln für das Mensch-Sein“ und erst jetzt habe ich gesehen, dass es zu diesen Regeln auch ein wunderbares Buch gibt und zwar „Das Leben ein Spiel, und hier sind die Regeln“ von Chérie Carter-Scott.

Weil ich diese 10 Regeln fantastisch, zutreffend und vor allem überaus hilfreich finde (noch besser wäre es, hätte mir jemand diese Regeln schon erklärt, als ich noch ein Kind war),  zähle ich Sie hier noch einmal auf deutsch auf, vielleicht bekommen Sie ja Lust darauf, sich das Buch dazu zu kaufen:

1. Du wirst einen Körper erhalten.
Du kannst ihn mögen oder hassen, aber du hast ihn für die Dauer deines Lebens.

2. Du wirst Lektionen lernen.
Du bist in einer informellen Vollzeitschule aufgenommen, die Leben genannt wird. An jedem Tag in dieser Schule wirst du die Gelegenheit haben, Lektionen zu lernen. Du kannst die Lektionen mögen oder nicht, du selbst hast sie dir in deinen Lehrplan geschrieben.

3. Es gibt keine Fehler, nur Lektionen.
Wachstum ist ein Prozeß aus Versuch und Irrtum: Experimentieren. Die „mißlungenen“ Experimente sind genauo ein Teil des Prozesses wie das Experiment, das letztendlich „funktioniert“.

4. Eine Lektion wird wiederholt, bis sie gelernt ist.
Eine Lektion wird dir in verschiedenen Formen präsentiert, bis du sie gelernt hast. Wenn du sie gelernt hast, kannst du zur nächsten Lektion übergehen.

5. Lektionen hören nie auf.
Es gibt keinen Lebensabschnitt, der keine Lektion enthält. Wenn du lebendig bist, gibt es Lektionen zu lernen.

6. „Da“ ist nicht besser als „Hier“.
Wenn dein „Da“ ein „Hier“ geworden ist, bekommst du ein anderes „Da“, das wiederum besser aussieht als „Hier“.

7. Andere sind reine Spiegel deiner Selbst.
Du kannst nicht etwas an einer anderen Person lieben oder hassen, wenn es nicht etwas reflektiert, das du an dir selbst liebst oder hasst.

8. Was du aus deinem Leben machst, liegt an dir.
Du hast alle Werkzeuge und Quellen, die du brauchst. Was du damit machst, liegt an dir. Du hast die Wahl.

9. Deine Antworten liegen in deinem Inneren.
Alles, was du tun musst, ist sehen, hören und vertrauen.

10. Du wirst dies alles vergessen.
Wenn du willst, kannst du dich daran erinnern, indem du die Doppelhelix deines inneren Wissens enträtselst.

Die letzte Regel scheint mir für Eltern und alle anderen, die mit Kindern zu tun haben, die Wichtigste zu sein: könnte es sein, dass unsere wichtigste Aufgabe im Umgang mit Kindern darin besteht, sie an diese 10 Regeln zu erinnern?

Ich glaube schon. :-)

Januar 6

Das optimistische Glaubensbekenntnis

Nun haben wir alle die Jahreswechsel-Festivitäten mehr oder minder überstanden, schon bald geht der Alltag wieder los. Daher hier etwas, von dem ich glaube, dass es das Beste ist, was man sich für ein neues Jahr (und für sein ganzes Leben) vornehmen kann: Das optimistische Glaubensbekenntnis.
Bei mir hängt es zuhause an der Kühlschranktür. Wie wäre es, wenn Sie es sich ausdrucken und irgendwo hinhängen, wo Sie es jeden Tag sehen können?

Leider weiß ich nicht mehr, wo ich das im Netz gefunden habe kann daher keinen Verfasser angeben.
Darum an dieser Stelle ein freundliches Dankeschön an den (mir) unbekannten Verfasser. :-)

Januar 3

Wie möchten Sie von Ihrem besten Freund behandelt werden?

Stellen Sie sich folgendes vor:

Sie hatten einen miesen Tag an dem ihnen ziemlich viel schief ging. Im Job haben Sie was wichtiges vermasselt, vor lauter Stress war an Ihre guten Diät-Vorsätze nicht mehr zu denken und zu Ihrem Partner waren Sie dann abends auch noch ungerecht.

Sie fühlen sich also MISERABEL!

Sie gehen zu Ihrem besten Freund (oder Freundin) und erzählen ihm alles. Und Ihr Freund oder Ihre beste Freundin baut sich vor Ihnen auf, schaut Sie verächtlich an und sagt: „Was hast du anderes erwartet? War doch klar, dass du diesen Job NIEMALS schaffst. Und hast Du ernsthaft geglaubt, das mit der Diät würde dieses Mal funktionieren? LÄCHERLICH. Du bist FETT und wirst das bis an Dein Lebensende bleiben, finde dich damit ab. Naja und was deine Partnerschaft angeht. Da brauchst Du Dir keine Sorgen machen, die wird sowieso nicht mehr lange halten. Denn dein Partner wird dich mit Sicherheit nicht mehr allzu lange ertragen können. ich verstehe sowieso nicht, dass er es solange mit dir ausgehalten hat. Gesteh’s Dir ein: du bist ein VERSAGER und zwar auf der ganzen Linie“.

Was denken Sie?

Sie sagen vielleicht „Wer solche Freunde hat, braucht wirklich keine Feinde mehr.“ oder Sie schütteln den Kopf, wie man so jemanden überaupt noch als „Freund“ bezeichnen kann.

Sie haben völlig recht.

Sowas ist kein echter Freund. Ein Freund ist dazu da, dass man immer zu ihm gehen kann, wenn es einem schlecht geht. Dass er zuhört ohne einem Vorwürfe zu machen. Dass er einem Mut macht, gerade dann, wenn man ganz unten ist. Dass er einen an all die Erfolge erinnert, die man auch schon erzielt hat, die man eben nur so häufig vergisst. Der einen daran erinnert, dass jedem von uns mal etwas schief geht. Den Erfolglosen genauso wie den Erfoglreichen. Der einzige Unterschied zwischen beiden ist, dass die Letztgenannten trotzdem niemals aufgeben.

So sollte ein Freund mit einem sprechen. Finden Sie nicht auch?

Dann schauen sie jetzt mal ganz schnell in den Spiegel und sagen Sie Ihrem besten Freund das.

Aber seien Sie freundlich.

Er hatte es wahrscheinlich einfach nur vergessen. :-)

best_friends