März 25

Neue Perspektiven zulassen: Dr. Quantum in Flatland

In der Hypnotherapie wird viel mit  Reframing gearbeitet. Reframing bedeutet, eine andere Perspektive einzunehmen. Und das fällt uns oft verdammt schwer, einfach weil es uns oft eine unglaubliche Angst einjagt. Ob uns das nun bewusst ist, oder nicht.

Vor einiger Zeit habe ich über dieses Thema mit meiner kleinen Tochter einen wunderbaren Film angesehen. Der Titel „Horton hört ein Hu“ hört sich ein wenig albern an, aber glauben Sie mir, der Titel täuscht. Dahinter verbirgt sich ein wirklich wunderbarer Filme über all das was wir nicht sehen, nicht hören oder nicht anfassen können, was aber dennoch existiert. Es geht dabei auch um Glaube, um Träume und um das Festhalten an inneren Überzeugungen. Aber das nur nebenbei. Schauen sie sich den Film einfach mal an. Am besten zusammen mit Ihren Kindern, falls Sie welche haben.

Dieser Film erinnerte mich wiederum an einen völlig anderen Film, der sich letztlich jedoch mit dem gleichen Thema beschäftigt. Mit Perspektiven. Vor allem mit begrenzten Perspektiven und wie unsere Angst uns meistens mit aller Macht daran hindert, diese begrenzte Perspektive einfach mal zu überschreiten. Und wie uns diese Angst möglicherweise davon abhält, ganz neue und tatsächlich wunderschöne Dinge zu entdecken.

So hat die moderne Physik schon lange bewiesen, dass unser 3-dimensionales Weltbild natürlich nur eine künstliche Begrenzung ist, da es tatsächlich deutlich mehr Dimensionen gibt. Ich glaube derzeit kann man wissenschaftlich beweisen, dass es 9 oder sogar 10 Dimensionen gibt. Natürlich kann man sich das schlecht vorstellen – sofern man nicht gerade ausgebildeter Quantenphysiker ist, und selbst die können sich das meist selbst nicht vorstellen, sie können es nur beweisen, mehr nicht…. Als ich einmal versucht habe, diese Sache wenigstens ein bisschen zu verstehen, besorgte ich mir ein Buch, welches angeblich für Laien geschrieben war. Spätestens an dem Punkt, an dem man begreifen sollte, dass es nicht nur mehr als 3 Dimensionen gibt, sondern dass einige davon auch noch gefaltete Dimensionen sind, da hat mich der Mut verlassen und ich habe beschlossen, dass ich das nicht verstehen muss.
Tatsache ist jedenfalls, es gibt mehr als 3 Dimensionen.
Das sollte für den Anfang genügen. :-)

Jedenfalls, schauen Sie sich doch einmal diesen kurzen Film hier an. Er ist gemacht von Dr. Fred Alan Wolf (Quantenphysiker und in der Lage eigentlich unverstehbares Wissen, verstehbar zu erklären) und war auch im Film „The Bleep“ zu sehen (den Sie sich unbedingt zulegen sollten, falls Sie ihn noch nicht kennen.)

Ich finde er verdeutlicht auf fantastische Weise, wie begrenzt unsere Wahrnehmung in der Regel ist und dass es sich vermutlich wirklich lohnt, die Perspektive auch einmal zu erweitern.

März 16

Wann haben Sie das letzte Mal „Du bist einfach toll!“ gesagt?

Meine Schwester kam kürzlich von einem Coaching-Seminar zurück, das sie gehalten hatte.  Dabei hatte sie auch mein absolutes Lieblings-Video „Validation“ gezeigt. Und als sie mir beschrieb, wie sich bei ihren ziemlich müden und angestrengten Seminar-TeilnehmerInnen beim Anschauen des Films mehr und mehr ein Lächeln auf dem Gesicht zeigte. Und wie sich ihre Seminaristen schließlich mit Sätzen wie „You are SO amazing!“ voneinander verabschiedet haben, da dachte ich mir, es ist mal wieder Zeit, hier auf dieses Video hinzuweisen.

Schauen Sie es sich an, egal ob Sie es schon kennen oder nicht. Dieses Video kann man nicht oft genug anschauen. Und dann überlegen Sie, wem Sie jetzt als erstes ein schönes Kompliment machen können. Am besten jemand, der gar nicht damit rechnet. :-)

Ach ja: und falls Sie mal in nächster Zeit ein Seminar oder eine Vorlesung zu halten haben, wie wäre es mit diesem Video als Energie-Auflader für zwischendurch?

März 14

Spinnen ist Pflicht

Heute stieß ich über einen Blog-Beitrag auf innovativ-in.de auf diesen schönen Song:


Und mal abgesehen davon, dass das einfach ein schönes Lied ist, gefällt mir der Refrain so gut, dass ich ihn hier mal abdrucken möchte:

Lass dein altes Leben hinter dir
Und geh durch diese neue Tür

Das geht raus an alle Spinner
Denn wir sind die Gewinner
Wir kennen keine Limits
Ab Heute – für immer

Das geht raus an alle Spinner
Weil alles ohne Sinn wär
Ohne Spinner wie dich und mich

Finden Sie das nicht auch inspirierend? Man muss ja nicht immer gleich sein altes Leben komplett hinter sich lassen. Aber einfach mal anfangen ein bisschen zu spinnen? Etwas mal ganz anders tun als Sie das vielleicht die letzten 30 Jahre getan haben? Ist dieser Gedanke nicht reizvoll?

Und das Schöne daran ist: Sie müssen nicht gleich mit den großen Dingen anfangen. Denn es ist ein wirklich faszinierendes Phänomen, dass oft schon kleine Veränderungen ganz überraschend viel größere (und schönere) Veränderungen nach sich ziehen.

Also wechseln Sie doch einfach mal mit Ihrem Partner die Plätze am Frühstückstisch oder vor dem Fernseher. Oder halten Sie die Zahnbürste beim Zähneputzen zur Abwechslung mal in der anderen Hand. Machen Sie Ihrem Partner ein Überraschungsgeschenk oder frühstücken Sie mal im Schlafanzug und ziehen sich erst nach dem Frühstück an. Natürlich umgekehrt, falls Sie sowieso schon immer im Schlafanzug frühstücken… :-)

Fangen Sie an ein bisschen zu spinnen und seien Sie neugierig, was sich dadurch alles so entwickeln wird.

Na los, fangen Sie schon an!
Und haben Sie Spaß dabei! :-)

Ach ja: und zu diesem Thema gibt es auch ein tolles Buch (von dem ich mir den Titel für diesen Beitrag „geklaut“ habe…): „Spinnen ist Pflicht: Querdenken und Neues schaffen“ von Anke Meyer-Grashorn.

März 8

Was wirklich zählt, ist wie Du Dich selbst siehst

Zu diesem Bild und seiner Bildüberschrift kam mir heute wieder mal folgende kleine Geschichte in den Sinn, die wie ich finde immer wieder gut tut:

Es war einmal ein junger Mann, der mußte innerhalb von 25 Jahren folgende Schicksalsschläge einstecken:

Er machte bankrott. Er kandidierte für den Senat und wurde nicht gewählt.

Er machte nochmals bankrott.

Das Mädchen, das er über alles liebte, starb. Daraufhin erlitt er einen Nervenzusammenbruch.

Er kandidierte für den Kongreß und wurde nicht gewählt.

Er kandidierte erneut für den Kongreß und kam wieder nicht durch.

Jetzt kandidierte er noch einmal für den Senat und verlor wieder.

Er kandidierte für das Amt des Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten und wurde geschlagen.

Er wurde auch beim dritten Versuch nicht in den Senat gewählt. Was wurde aus diesem Mann?

Er wurde der populärste Präsident in der Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika: Abraham Lincoln.

Also: Sehen Sie immer den Löwen in sich! :-)