April 12

Jetzt!

Diese Uhr entdeckte ich kürzlich beim Stöbern im Internet und ich finde sie erstaunlich hilfreich als kleine Gedankenstütze.

Denn tatsächlich erinnern uns ja sowohl die verschiedensten psychologischen Schulen wie auch diverse spirituelle Lehren ständig daran, dass wir mit unseren Gedanken den größten Teil der Zeit in der Vergangenheit oder der Zukunft sind. Sehr selten beschäftigen wir uns tatsächlich mit dem Jetzt.

Dabei ist doch das Jetzt das, worum es im ganzen Leben ja eigentlich geht. Das Leben ist dazu da um gelebt zu werden und nicht um vorwiegend erinnert oder geplant zu werden.

Gut, manche werden nun einwenden, dass man ohne Planung nicht leben kann, dass man die Vergangenheit nicht einfach vergessen sollte, da man sie braucht um zu lernen, um sich zu entwickeln oder wozu auch immer.

Tatsächlich ist es aber so, dass wir uns fragen sollten, ob das wirklich wahr ist. Wenn ich durch eine Erfahrung etwas gelernt habe, ist es dann wirklich notwendig, dass ich mich immer weiter mit dieser Erfahrung aus der Vergangenheit beschäftige? Wenn ich etwas bestimmtes erreichen möchte, werde ich das erreichen indem ich ständig nur plane, fürchte, bedenke, analysiere und wieder plane?

Aber selbst wenn man sich mit dem Gedanken vollständig im Jetzt zu leben nicht so richtig anfreunden kann. Man muss es ja nicht gleich zu 100% tun. Wäre es denn aber nicht ein guter Anfang, zumindest einmal den Schwerpunkt zu verändern? Und sich einfach nur bemühen, öfter im Jetzt zu leben? Sich nicht ständig immer nur Sorgen um die Zukunft machen, sondern sich an dem freuen was man hat?

Probieren Sie es doch einmal aus: wenn sie feststellen, dass Sie etwas denken, das negative Emotionen in Ihnen erzeugt. Wenn Sie dann kurz innehalten und sich den Gedanken genau anschauen, werden Sie in 99% der Fälle feststellen, dass der Gedanke mit der Vergangenheit oder der Zukunft zu tun hat.

Wenn Sie dann Ihr Denken umschalten und sich aufs Jetzt konzentrieren und zwar wirklich NUR auf das, was Sie JETZT unmittelbar erleben, dann werden Sie sich besser fühlen. Ganz sicher.

Darum: verlagern Sie einfach ein wenig den Schwerpunkt. Denken Sie öfter ans Jetzt.
Nicht immer, aber immer öfter. ;-)

Ach ja, die Uhr habe ich mir natürlich bestellt.
Wenn Sie auch Interesse daran haben, dann finden Sie die Uhr hier.

April 5

Zuerst sich selbst mögen

love_yourself2Seit einiger Zeit habe ich einen Newsletter von Esther & Jerry Hicks abonniert und bekomme daher täglich Abraham-Zitate geschickt, wovon die meisten sehr inspirierend sind. Alles ist auf englisch, daher: falls Sie ein bisschen englisch können, kann ich Ihnen diesen Newsletter wirklich empfehlen. Selbst dann, wenn Sie von “Abraham” noch nie etwas gehört haben. Mehr darüber finden Sie hier.

Das folgende Zitat gefällt mir wieder mal sehr gut, so dass ich hier mal versuchen möchte, eine Übersetzung zu liefern:

abraham

Wenn wir in Euren “körperlichen Schuhen” stehen würden, wäre das unser alles bestimmendes Streben: sorge für Deine Unterhaltung, sorge dafür, dass es Dir gut geht, verbinde Dich mit Dir selbst, sei Du selbst, genieße es Du selbst zu sein, liebe Dich selbst. Manche sagen zu uns “Also Abraham, du lehrst damit doch Egoismus.” Und wir sagen: ja das tun wir, ja das tun wir, ja das tun wir! Denn wenn Du nicht egoistisch genug bist, um diese Verbindung [zu Dir selbst] zu bekommen, hast Du anderen sowieso absolut nichts zu geben. Aber wenn Du egoistisch genug bist, um diese Verbindung mit Dir selbst zu erreichen – dann besitzt Du ein wirklich unglaubliches Geschenk, das Du allen und überall weitergibst, wo Du Dich befindest.

— Abraham

Auszug aus dem Workshop in
San Antonio, TX Samstag, 21. April 2001 #280

Wenn Sie diesen Newsletter von Abraham selbst abonnieren möchten, dann können sie das hier tun: Klick!

Übrigens: wenn Sie sich über „Abraham“ informieren werden Sie feststellen, dass es hier um Channeling geht. Meine Bitte: hadern Sie nicht zu sehr damit, was Sie von Channeling halten. Mir selbst ist es ehrlich gesagt ziemlich schnuppe, was nun wirklich gechannelt ist und was nicht.
Wichtig ist mir, dass die Inhalte gut und nachdenkenswert  sind, wichtig ist mir, dass ich Wahrheiten darin entdecke die für mich eine Bedeutung haben. Woher die nun letztendlich wirklich kommen, ob von „Abraham“ oder von Esther Hicks selbst, ist das denn wirklich so wichtig?
Ich finde nicht.