April 14

5 Regeln um über 100 Jahre alt zu werden

Heute habe ich wieder mal ein wirklich schönes Video im Internet entdeckt (danke an Roland Kopp-Wichmann für diesen tollen Tipp!).

Dan Buettner und sein Team studierten die sogenannten „Blue Zones“ dieser Welt um dem Geheimnis von Gesundheit und einem langen Leben auf die Spur zu kommen. Sie suchten und besuchten Gemeinschaften, in denen man „gesund stirbt“ , in denen Senioren mit Elan, Vitalität geistiger Frische und innerer Ausgeglichenheit bis in ein hohes Alter leben.

In diesem Video referiert Dan Buettner über das was er herausgefunden hat: er beschreibt gemeinsame Ernährungs- und Lebensgewohnheiten, die diese Personen fit und körperlich wie seelisch gesund gehalten haben, dazu gehören unter anderem:

  • Viel körperliche, natürliche Aktivität aber kein Sport.
  • Eine Perspektive im Leben haben, wissen wofür man jeden Morgen aufsteht.
  • Runterschalten können, Entspannung und Aktivität im Wechsel leben.
  • Vernünftige Ernährung: Keine Diät halten, sondern Alkohol in Maßen genießen, vorwiegend pflanzenbasiert essen, Aufhören wenn man zu 80% gesättigt ist.
  • Zusammenhalt und soziale Kontakte pflegen (Freunde, Familie, Glaubensgemeinschaft, u.ä.)

Aber dies ist nur eine kurze Zusammenfassung und wie so oft scheint es fast zu einfach zu sein um wahr zu sein.
Darum: Schauen Sie sich lieber das ganze Video an (deutsche Untertitel einschalten!), ich finde der Mann ist wirklich überzeugend.

April 5

Zuerst sich selbst mögen

love_yourself2Seit einiger Zeit habe ich einen Newsletter von Esther & Jerry Hicks abonniert und bekomme daher täglich Abraham-Zitate geschickt, wovon die meisten sehr inspirierend sind. Alles ist auf englisch, daher: falls Sie ein bisschen englisch können, kann ich Ihnen diesen Newsletter wirklich empfehlen. Selbst dann, wenn Sie von “Abraham” noch nie etwas gehört haben. Mehr darüber finden Sie hier.

Das folgende Zitat gefällt mir wieder mal sehr gut, so dass ich hier mal versuchen möchte, eine Übersetzung zu liefern:

abraham

Wenn wir in Euren “körperlichen Schuhen” stehen würden, wäre das unser alles bestimmendes Streben: sorge für Deine Unterhaltung, sorge dafür, dass es Dir gut geht, verbinde Dich mit Dir selbst, sei Du selbst, genieße es Du selbst zu sein, liebe Dich selbst. Manche sagen zu uns “Also Abraham, du lehrst damit doch Egoismus.” Und wir sagen: ja das tun wir, ja das tun wir, ja das tun wir! Denn wenn Du nicht egoistisch genug bist, um diese Verbindung [zu Dir selbst] zu bekommen, hast Du anderen sowieso absolut nichts zu geben. Aber wenn Du egoistisch genug bist, um diese Verbindung mit Dir selbst zu erreichen – dann besitzt Du ein wirklich unglaubliches Geschenk, das Du allen und überall weitergibst, wo Du Dich befindest.

— Abraham

Auszug aus dem Workshop in
San Antonio, TX Samstag, 21. April 2001 #280

Wenn Sie diesen Newsletter von Abraham selbst abonnieren möchten, dann können sie das hier tun: Klick!

Übrigens: wenn Sie sich über „Abraham“ informieren werden Sie feststellen, dass es hier um Channeling geht. Meine Bitte: hadern Sie nicht zu sehr damit, was Sie von Channeling halten. Mir selbst ist es ehrlich gesagt ziemlich schnuppe, was nun wirklich gechannelt ist und was nicht.
Wichtig ist mir, dass die Inhalte gut und nachdenkenswert  sind, wichtig ist mir, dass ich Wahrheiten darin entdecke die für mich eine Bedeutung haben. Woher die nun letztendlich wirklich kommen, ob von „Abraham“ oder von Esther Hicks selbst, ist das denn wirklich so wichtig?
Ich finde nicht.




März 25

Neue Perspektiven zulassen: Dr. Quantum in Flatland

In der Hypnotherapie wird viel mit  Reframing gearbeitet. Reframing bedeutet, eine andere Perspektive einzunehmen. Und das fällt uns oft verdammt schwer, einfach weil es uns oft eine unglaubliche Angst einjagt. Ob uns das nun bewusst ist, oder nicht.

Vor einiger Zeit habe ich über dieses Thema mit meiner kleinen Tochter einen wunderbaren Film angesehen. Der Titel „Horton hört ein Hu“ hört sich ein wenig albern an, aber glauben Sie mir, der Titel täuscht. Dahinter verbirgt sich ein wirklich wunderbarer Filme über all das was wir nicht sehen, nicht hören oder nicht anfassen können, was aber dennoch existiert. Es geht dabei auch um Glaube, um Träume und um das Festhalten an inneren Überzeugungen. Aber das nur nebenbei. Schauen sie sich den Film einfach mal an. Am besten zusammen mit Ihren Kindern, falls Sie welche haben.

Dieser Film erinnerte mich wiederum an einen völlig anderen Film, der sich letztlich jedoch mit dem gleichen Thema beschäftigt. Mit Perspektiven. Vor allem mit begrenzten Perspektiven und wie unsere Angst uns meistens mit aller Macht daran hindert, diese begrenzte Perspektive einfach mal zu überschreiten. Und wie uns diese Angst möglicherweise davon abhält, ganz neue und tatsächlich wunderschöne Dinge zu entdecken.

So hat die moderne Physik schon lange bewiesen, dass unser 3-dimensionales Weltbild natürlich nur eine künstliche Begrenzung ist, da es tatsächlich deutlich mehr Dimensionen gibt. Ich glaube derzeit kann man wissenschaftlich beweisen, dass es 9 oder sogar 10 Dimensionen gibt. Natürlich kann man sich das schlecht vorstellen – sofern man nicht gerade ausgebildeter Quantenphysiker ist, und selbst die können sich das meist selbst nicht vorstellen, sie können es nur beweisen, mehr nicht…. Als ich einmal versucht habe, diese Sache wenigstens ein bisschen zu verstehen, besorgte ich mir ein Buch, welches angeblich für Laien geschrieben war. Spätestens an dem Punkt, an dem man begreifen sollte, dass es nicht nur mehr als 3 Dimensionen gibt, sondern dass einige davon auch noch gefaltete Dimensionen sind, da hat mich der Mut verlassen und ich habe beschlossen, dass ich das nicht verstehen muss.
Tatsache ist jedenfalls, es gibt mehr als 3 Dimensionen.
Das sollte für den Anfang genügen. :-)

Jedenfalls, schauen Sie sich doch einmal diesen kurzen Film hier an. Er ist gemacht von Dr. Fred Alan Wolf (Quantenphysiker und in der Lage eigentlich unverstehbares Wissen, verstehbar zu erklären) und war auch im Film „The Bleep“ zu sehen (den Sie sich unbedingt zulegen sollten, falls Sie ihn noch nicht kennen.)

Ich finde er verdeutlicht auf fantastische Weise, wie begrenzt unsere Wahrnehmung in der Regel ist und dass es sich vermutlich wirklich lohnt, die Perspektive auch einmal zu erweitern.

Februar 7

4 Fragen zur Freiheit: The Work (Byron Katie)

Heute möchte ich Ihnen eine weitere Möglichkeit vorstellen, mit einer wirklich sehr einfachen Technik oft große Veränderungen zu bewirken.

Und zwar geht es um die 4 Fragen die von Byron Katie entwickelt und als „The Work“ bekannt geworden sind.

Der einzige Haken an dieser Methode ist (wie übrigens bei vielen extrem hilfreichen Methoden….), dass sie so einfach ist. Man nimmt die Sache daher oft nicht so richtig ernst. Oder man versucht es gar nicht erst. Oder man liest darüber, denkt kurz darüber nach, probiert es vielleicht mal halbherzig aus um dann rasch alles wieder zu vergessen.

So sind wir nun mal gestrickt: unser ganzes Leben lang hat man den meisten von uns beigebracht, dass alles was gut ist, entweder teuer, unangenehm oder unglaublich kompliziert sein muss. Ich glaube fast, dies ist eine der schlimmsten Unwahrheiten oder Realitäts-Verzerrungen, die uns erzählt wurden. Wenn Sie Kinder haben, dann tun Sie Ihren Kindern einen großen Gefallen, wenn Sie ihnen die Wahrheit sagen: manchmal sind die wirklich guten Dinge fantastisch einfach, unkompliziert und ganz und gar umsonst! :-)

Zurück zu Byron Katie.

Für diejenigen die es gerne ein wenig genauer nachlesen möchten, stelle ich hier ein kostenloses eBook von Byron Katie zur Verfügung.

Für alle, die es einmal ausprobieren möchten hier die Kurzversion:

Denken sie an irgendein Problem oder eine mit negativen Emotionen besetzte Situation, die Sie belastet. Anfangs ist es übrigens einfacher, The Work mit Problemen zu machen, die wir bezüglich einer anderen Person haben.

Und nun stellen Sie sich folgende Fragen:

1) Ist das wahr?

2) Kann ich wirklich wissen, dass es wahr ist? Also kann ich ganz sicher sein, dass es wahr ist?

3) Wie reagiere ich, wie fühle ich mich, wenn ich diesen Gedanken denke?

4) Wer oder was wäre ich ohne diesen Gedanken? Wie würde ich mich ohne diesen Gedanken fühlen?

Und zum Abschluß etwas Spannendes: jetzt drehen sie den Gedanken um. Das bedeutet, Sie formulieren ihn quasi mit entgegengesetzten Vorzeichen, wofür es oft mehrere Varianten gibt.

Und warum hilft diese einfache Methode so gut?
Ich glaube da spielen mehrere Wirkkomponenten eine Rolle wie z.B..

  • Wir halten inne und erlauben uns, überhaupt erst einmal wahrzunehmen, was wir da eigentlich fühlen.
  • Wir hinterfragen unsere Glaubenssätze und erinnern uns damit sehr schnell daran, dass es keine endgültigen Wahrheiten gibt. Dass nichts jemals eindeutig wahr oder falsch sein kann, dass es immer ein sowohl-als-auch geben kann.
  • Wir stellen fest, dass wir einem Gedanken nachhängen, der uns nicht gut tut und von dem wir nicht einmal sicher sein können, dass er wahr ist.
  • Und durch das Umkehren können wir daran denken, dass alles was sich scheinbar im Außen abspielt, immer nur widerspiegelt was tatsächlich in unserem Inneren vor sich geht.

Ein Beispiel: Meine Tochter macht Sonntag morgens einen Heidenlärm und ich ärgere mich darüber, weil Sie mir dadurch meinen „Ausschlaf-Tag“ verleidet.  Der negative Gedanke lautet also z.B. „Sie sollte mehr Rücksicht auf meine Bedürfnisse nehmen.“
Jetzt die Fragen:

1) Ist das wahr?
Nun, eine grundlegende Wahrheit ist das sicher nicht. Denn Kinder sind nicht dazu geboren, immer lang zu schlafen und leise und rücksichtsvoll durchs Haus zu schleichen. Im Gegenteil: tatsächlich würde ich mir um ein dauerhaft rücksichtsvolles Kind sogar ziemliche Sorgen machen.

2) Kann ich wirklich wissen, dass das wahr ist?
Selbst wenn ich unter 1) noch mit einem überzeugten „Ja!“ geantwortet hätte, würde ich spätestens jetzt wahrscheinlich zumindest ins Grübeln kommen.

3) Wie reagiere ich, wenn ich diesen Gedanken denke?
Ich werde ärgerlich, fühle mich unverstanden und provoziert. Ich bin gereizt und gehe mit schlechter Laune in den Tag.

4) Wer oder was wäre ich ohne diesen Gedanken?
Vielleicht wäre ich entspannt und guter Dinge, könnte mich auf einen entspannten Tag freuen und wäre glücklich, dass mein Kind gesund und voller Energie und Tatendrang ist.

Und nun der spannendste Teil: jetzt drehe ich es um.

a) ICH sollte mehr Rücksicht auf MEINE Bedürfnisse nehmen.
oder
b) ICH sollte mehr Rücksicht auf IHRE Bedürfnisse nehmen.
oder sogar
c) SIE sollte mehr Rücksicht auf IHRE Bedürfnisse nehmen.

Für mich sind vor allem die Sätze a) und b) ziemlich stimmig und ich spüre, während ich sie formuliere, wie sich in mir etwas verändert.

Voilà, ein wunderbarer Sonntag kann beginnen!

Januar 10

Das Leben ein Spiel, und hier sind die Regeln

Kürzlich stieß ich im Internet auf  „10 Regeln für das Mensch-Sein“ und erst jetzt habe ich gesehen, dass es zu diesen Regeln auch ein wunderbares Buch gibt und zwar „Das Leben ein Spiel, und hier sind die Regeln“ von Chérie Carter-Scott.

Weil ich diese 10 Regeln fantastisch, zutreffend und vor allem überaus hilfreich finde (noch besser wäre es, hätte mir jemand diese Regeln schon erklärt, als ich noch ein Kind war),  zähle ich Sie hier noch einmal auf deutsch auf, vielleicht bekommen Sie ja Lust darauf, sich das Buch dazu zu kaufen:

1. Du wirst einen Körper erhalten.
Du kannst ihn mögen oder hassen, aber du hast ihn für die Dauer deines Lebens.

2. Du wirst Lektionen lernen.
Du bist in einer informellen Vollzeitschule aufgenommen, die Leben genannt wird. An jedem Tag in dieser Schule wirst du die Gelegenheit haben, Lektionen zu lernen. Du kannst die Lektionen mögen oder nicht, du selbst hast sie dir in deinen Lehrplan geschrieben.

3. Es gibt keine Fehler, nur Lektionen.
Wachstum ist ein Prozeß aus Versuch und Irrtum: Experimentieren. Die „mißlungenen“ Experimente sind genauo ein Teil des Prozesses wie das Experiment, das letztendlich „funktioniert“.

4. Eine Lektion wird wiederholt, bis sie gelernt ist.
Eine Lektion wird dir in verschiedenen Formen präsentiert, bis du sie gelernt hast. Wenn du sie gelernt hast, kannst du zur nächsten Lektion übergehen.

5. Lektionen hören nie auf.
Es gibt keinen Lebensabschnitt, der keine Lektion enthält. Wenn du lebendig bist, gibt es Lektionen zu lernen.

6. „Da“ ist nicht besser als „Hier“.
Wenn dein „Da“ ein „Hier“ geworden ist, bekommst du ein anderes „Da“, das wiederum besser aussieht als „Hier“.

7. Andere sind reine Spiegel deiner Selbst.
Du kannst nicht etwas an einer anderen Person lieben oder hassen, wenn es nicht etwas reflektiert, das du an dir selbst liebst oder hasst.

8. Was du aus deinem Leben machst, liegt an dir.
Du hast alle Werkzeuge und Quellen, die du brauchst. Was du damit machst, liegt an dir. Du hast die Wahl.

9. Deine Antworten liegen in deinem Inneren.
Alles, was du tun musst, ist sehen, hören und vertrauen.

10. Du wirst dies alles vergessen.
Wenn du willst, kannst du dich daran erinnern, indem du die Doppelhelix deines inneren Wissens enträtselst.

Die letzte Regel scheint mir für Eltern und alle anderen, die mit Kindern zu tun haben, die Wichtigste zu sein: könnte es sein, dass unsere wichtigste Aufgabe im Umgang mit Kindern darin besteht, sie an diese 10 Regeln zu erinnern?

Ich glaube schon. :-)