April 13

Die Todesliste. Oder: Alles könnte so einfach sein

Im Wald geht das Gerücht, der Bär habe eine Todesliste. Alles zittert, die Gerüchteküche brodelt.

Die Nerven angespannt, geht als erstes der Hirsch zum Bären und fragt: Bär, gibt es eine Todesliste?

Ja, sagt der Bär.

Bär, fragt der Hirsch, stehe ich auf der Todesliste?

Ja, sagt der Bär.

Zwei Tage später wird der Hirsch tot aufgefunden.

Im Wald lässt das Zwitschern der Vögel nach, die Stimmung wird langsam panisch.

Als nächstes geht der Keiler zum Bären.

Bär, fragt er, stehe ich auch auf der Todesliste?

Ja, sagt der Bär.

Zwei Tage später wird der Keiler tot aufgefunden.

Die Stimmung im Wald ist jetzt gelähmt vor Angst. Kein Tier wagt noch einen Mucks.

Nur der Hase traut sich noch zum Bären.

Bär, fragt er, stehe ich auch auf der Todesliste?

Ja, sagt der Bär.

Bär, fragt der Hase, könntest Du mich vielleicht streichen?

Klar, sagt der Bär, mach ich. Kein Problem.

Tja, manchmal ist das Leben tatsächlich viel einfacher, als wir denken. :-)

April 12

Jetzt!

Diese Uhr entdeckte ich kürzlich beim Stöbern im Internet und ich finde sie erstaunlich hilfreich als kleine Gedankenstütze.

Denn tatsächlich erinnern uns ja sowohl die verschiedensten psychologischen Schulen wie auch diverse spirituelle Lehren ständig daran, dass wir mit unseren Gedanken den größten Teil der Zeit in der Vergangenheit oder der Zukunft sind. Sehr selten beschäftigen wir uns tatsächlich mit dem Jetzt.

Dabei ist doch das Jetzt das, worum es im ganzen Leben ja eigentlich geht. Das Leben ist dazu da um gelebt zu werden und nicht um vorwiegend erinnert oder geplant zu werden.

Gut, manche werden nun einwenden, dass man ohne Planung nicht leben kann, dass man die Vergangenheit nicht einfach vergessen sollte, da man sie braucht um zu lernen, um sich zu entwickeln oder wozu auch immer.

Tatsächlich ist es aber so, dass wir uns fragen sollten, ob das wirklich wahr ist. Wenn ich durch eine Erfahrung etwas gelernt habe, ist es dann wirklich notwendig, dass ich mich immer weiter mit dieser Erfahrung aus der Vergangenheit beschäftige? Wenn ich etwas bestimmtes erreichen möchte, werde ich das erreichen indem ich ständig nur plane, fürchte, bedenke, analysiere und wieder plane?

Aber selbst wenn man sich mit dem Gedanken vollständig im Jetzt zu leben nicht so richtig anfreunden kann. Man muss es ja nicht gleich zu 100% tun. Wäre es denn aber nicht ein guter Anfang, zumindest einmal den Schwerpunkt zu verändern? Und sich einfach nur bemühen, öfter im Jetzt zu leben? Sich nicht ständig immer nur Sorgen um die Zukunft machen, sondern sich an dem freuen was man hat?

Probieren Sie es doch einmal aus: wenn sie feststellen, dass Sie etwas denken, das negative Emotionen in Ihnen erzeugt. Wenn Sie dann kurz innehalten und sich den Gedanken genau anschauen, werden Sie in 99% der Fälle feststellen, dass der Gedanke mit der Vergangenheit oder der Zukunft zu tun hat.

Wenn Sie dann Ihr Denken umschalten und sich aufs Jetzt konzentrieren und zwar wirklich NUR auf das, was Sie JETZT unmittelbar erleben, dann werden Sie sich besser fühlen. Ganz sicher.

Darum: verlagern Sie einfach ein wenig den Schwerpunkt. Denken Sie öfter ans Jetzt.

Nicht immer, aber immer öfter. ;-)

Ach ja, die Uhr habe ich mir natürlich bestellt.

Wenn Sie auch Interesse daran haben, dann finden Sie die Uhr hier.

März 14

Spinnen ist Pflicht

Heute stieß ich über einen Blog-Beitrag auf innovativ-in.de auf diesen schönen Song:

Und mal abgesehen davon, dass das einfach ein schönes Lied ist, gefällt mir der Refrain so gut, dass ich ihn hier mal abdrucken möchte:

Lass dein altes Leben hinter dir

Und geh durch diese neue Tür

Das geht raus an alle Spinner

Denn wir sind die Gewinner

Wir kennen keine Limits

Ab Heute – für immer

Das geht raus an alle Spinner

Weil alles ohne Sinn wär

Ohne Spinner wie dich und mich

Finden Sie das nicht auch inspirierend? Man muss ja nicht immer gleich sein altes Leben komplett hinter sich lassen. Aber einfach mal anfangen ein bisschen zu spinnen? Etwas mal ganz anders tun als Sie das vielleicht die letzten 30 Jahre getan haben? Ist dieser Gedanke nicht reizvoll?

Und das Schöne daran ist: Sie müssen nicht gleich mit den großen Dingen anfangen. Denn es ist ein wirklich faszinierendes Phänomen, dass oft schon kleine Veränderungen ganz überraschend viel größere (und schönere) Veränderungen nach sich ziehen.

Also wechseln Sie doch einfach mal mit Ihrem Partner die Plätze am Frühstückstisch oder vor dem Fernseher. Oder halten Sie die Zahnbürste beim Zähneputzen zur Abwechslung mal in der anderen Hand. Machen Sie Ihrem Partner ein Überraschungsgeschenk oder frühstücken Sie mal im Schlafanzug und ziehen sich erst nach dem Frühstück an. Natürlich umgekehrt, falls Sie sowieso schon immer im Schlafanzug frühstücken… :-)

Fangen Sie an ein bisschen zu spinnen und seien Sie neugierig, was sich dadurch alles so entwickeln wird.

Na los, fangen Sie schon an!

Und haben Sie Spaß dabei! :-)

Ach ja: und zu diesem Thema gibt es auch ein tolles Buch (von dem ich mir den Titel für diesen Beitrag „geklaut“ habe…): „Spinnen ist Pflicht: Querdenken und Neues schaffen“ von Anke Meyer-Grashorn.

März 8

Was wirklich zählt, ist wie Du Dich selbst siehst

Zu diesem Bild und seiner Bildüberschrift kam mir heute wieder mal folgende kleine Geschichte in den Sinn, die wie ich finde immer wieder gut tut:

Es war einmal ein junger Mann, der mußte innerhalb von 25 Jahren folgende Schicksalsschläge einstecken:

Er machte bankrott. Er kandidierte für den Senat und wurde nicht gewählt.

Er machte nochmals bankrott.

Das Mädchen, das er über alles liebte, starb. Daraufhin erlitt er einen Nervenzusammenbruch.

Er kandidierte für den Kongreß und wurde nicht gewählt.

Er kandidierte erneut für den Kongreß und kam wieder nicht durch.

Jetzt kandidierte er noch einmal für den Senat und verlor wieder.

Er kandidierte für das Amt des Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten und wurde geschlagen.

Er wurde auch beim dritten Versuch nicht in den Senat gewählt. Was wurde aus diesem Mann?

Er wurde der populärste Präsident in der Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika: Abraham Lincoln.

Also: Sehen Sie immer den Löwen in sich! :-)

Dezember 18

Die Zukunft ist viel besser als viele glauben! :-)

Erde

Heute bin ich „zufällig“ (!?) wieder auf ein Video gestoßen, das ich schon vor längerer Zeit gesehen hatte. Es hat mich tief beeindruckt, denn es zeigt ein so positives und inspirierendes Bild unserer Zukunft, dass ich mir wünsche, dass noch viel mehr Menschen es sehen.

Darum: anschauen und den Link an möglichst viele Menschen weiterleiten!

Für eine erwachende Erde. :-)

Hier vorab noch eine kurze Film-Beschreibung:

Der Film basiert auf Peter Russells viel gerühmten Buch „Die erwachende Erde“; das in den USA unter dem Titel „The Global Brain“ (in England „The Awakening Earth“) erschien. Peter Russell zeichnet in diesem Film ein inspirierendes und optimistisches Bild von der Zukunft der Menschheit. Dieses Bild basiert auf der Vorstellung einer mitreissenden dynamischen Entwicklung, die die Menschen aufs Neue mit ihrer Intuition und den tieferen Bereichen ihres Bewusstseins zusammenbringt. „The Global Brain“ geht von der These aus, dass die Erde ein einziger sich selbst regulierender Organismus ist. Die Rolle des Menschen definiert sich so aus seiner Funktion innerhalb des planetarischen Systems. Die Menschheit befindet sich an der Schwelle eines immensen evolutionsgeschichtlichen Sprungs, der gleichbedeutend ist mit der Entstehung des Lebens überhaupt. Es wird deutlich, dass spirituelles Wachstum nichts anderes ist als die Kraft der Evolution auf ihrem Entwicklungsgang durch das menschliche Gehirn. Russell stellt fest, dass wir allein durch die Erforschung unseres Selbst zu jenen Kräften vordringen können, die in der Lage sind, uns durch die verschiedenen Weltkrisen unserer Gegenwart hindurch in ein neues Zeitalter der menschlichen Entwicklung zu führen