April 9

Warum Hypnose, Autosuggestion und Tagträume so heilsam sind

Kürzlich habe ich wieder ein wie ich finde absolut tolles Zitat von Abraham gefunden:

„The Universe does not know whether the vibration that you’re offering is because of something you’re observing or something you’re remembering or something that you are imagining. It just receives the vibration and answers it with things that match it.“
— Abraham
Excerpted from the workshop in Napa, CA on Thursday, February 27th, 1997 # 402

Hier die Übersetzung:

„Das Universum weiß nicht, ob die Schwingung die Du aussendest durch etwas entstanden ist, das du beobachtet hast oder etwas, an das du dich erinnerst oder etwas, das du dir vorstellst. Es empfängt nur die Schwingung und antwortet mit dem, was dazu passt.“

Und was bedeutet das für uns praktisch?

Nach dem wahrscheinlich nun fast jedem bekannten Gesetz der Anziehung ist es ja so, dass wir im Leben genau das anziehen, was zu der Schwingung passt, die wir am häufigsten aussenden.

Wenn ich also meine Gedanken ständig auf negative, belastende, ärgerliche Dinge richte, dann versetze ich mich selbst in eine negative Schwingung und das Universum schickt mir mehr davon.

Sende ich überwiegend positive Schwingungen aus, tut das Universum das gleiche. Es schickt mir mehr davon.

Nun sagen wir ja aber oft „Leichter gesagt als getan, so einfach ist das nicht, sich nur auf Positives zu fokussieren. Das Leben ist nunmal manchmal schwierig.“
Und das stimmt ja auch.

Die gute Nachricht dabei ist aber, dass das völlig egal ist.
Das Universum kümmert es nicht, warum wir positiv gestimmt sind und daher auch positive Schwingungen aussenden. Ob das „reale“ Ereignisse in unserem Leben sind. Oder ob es Dinge sind, die wir uns vorstellen, Dinge an die wir uns erinnern oder Dinge, die wir in unseren (Tag-)Träumen erleben.
Sobald wir positiv gestimmt sind senden wir positive Schwingungen aus. Und je öfter und je länger wir das tun, desto eher werden wir mehr davon bekommen. Das Gesetz der Anziehung in Bestform! :-)

Was hat das nun mit Hypnose zu tun?
Niemand weiß ja genau, wie und warum Hypnose eigentlich wirklich funktioniert. Alle seriösen Anwender, sogar die Wissenschaft sind sich inzwischen einig darüber, dass sie funktioniert. Aber warum, darüber gibt es die verschiedensten Theorien.
Nun, wie wäre es denn, wenn Hypnose ein überaus effektives Werkzeug wäre, um genau das oben beschriebene zu tun? Sich an Dinge erinnern oder sich Dinge ganz genau vorstellen,  die uns positiv stimmen, die uns positive Schwingungen aussenden lassen?
So dass das Universum gar nicht anders kann, als uns wiederum mit positiven Schwingungen darauf zu antworten?

Für mich als Hypnosetherapeutin ist das eine sehr überzeugende Erklärung.
Natürlich arbeiten wir oft in der Therapie auch mit negativen, belastenden Erinnerungen, das ist schon richtig. Aber warum tun wir das? Doch nur, um diese Erinnerungen am Ende aufzulösen, belastende Erinnerungen endlich ruhen lassen zu können oder verzerrte Wahrnehmungen wieder geradezurücken.
Um dann in der Lage zu sein, sich wieder Positives vorzustellen.
Positives zu fühlen.
Positive Schwingungen auszusenden.
Um mehr davon zu bekommen.
An jedem Tag unseres Lebens.

 

 

Sie möchten mehr über Hypnosetherapie wissen?
Informieren Sie sich auf meiner Homepage: www.katharinahille.de

Februar 5

Die goldene Schraube – oder: was wären wir ohne unsere Symptome?

„Ein Knabe wird geboren. Er ist gesund und wunderschön. Das Kind hat zum Entsetzen der Eltern nur einen einzigen Fehler: Anstatt des üblichen Bauchnabels hat das Kind eine goldene Schraube. Die Eltern achten peinlich darauf, dass niemand diesen Makel zu Gesicht bekommt. Sie reisen von Arzt zu Arzt und von Land zu Land. Aber niemand weiß Rat. Weder mit List noch mit Gewalt: Diese Schraube bewegt sich keinen Milimeter.

Das Kind ist schließlich ein erwachsener Mann. Wie die Eltern hat der Mann nur ein Bestreben: Die goldene Schraube muss weg.

Er reist von Kontinent zu Kontinent. In Indien bekommt er schließlich den Rat, dass hoch oben im Himalaja ein Baum sei, und dort könne er die Lösung finden. Der Weg wird ihm beschrieben, und er macht sich auf die lange, beschwerliche Reise. Tatsächlich, an der beschriebenen Stelle ist besagter Baum. Sehr müde schläft der Mann mit dem goldenen Bauchnabel ein. Er träumt einen langen Traum, an dessen Ende er einen Busch findet, der unzählige goldene Werkzeuge trägt. Eines dieser Werkzeuge ist ein goldener Schraubenschlüssel, der anscheinend genau die Größe seiner Bauchnabelschraube hat. Er nimmt sich diesen Schlüssel im Traum und setzt ihn an seinen Bauchnabel. Und in der Tat – mit diesem Schlüssel öffnet sich seine goldene Schraube spielend.

Er wacht etwas benommen unter dem Baum im Himalaja auf. Er erinnert sich noch deutlich an den Traum. Plötzlich wird ihm klar, was er geträumt hat, und er reißt sich das Hemd aus der Hose und schaut auf seinen Bauch: Die goldene Schraube ist weg!

Ein Gefühl der Glückseligkeit überströmt ihn. Er springt auf. Hinter sich hört er ein schepperndes Geräusch. Verwundert schaut er sich um und stellt fest, dass ihm der Hintern abgefallen ist.“

(aus Bernhard Trenkle: „Das Ha-Handbuch der Psychotherapie“)

 

Und nun überlegen Sie mal:
wer oder was wären SIE eigentlich ohne Ihr Symptom?

September 17

Die wirkliche Aufgabe eines Therapeuten

Eben arbeite ich an einem Artikel über gute Selbsthilfemethoden und die Tatsache, dass jeder soviel für sich selbst tun kann, wofür nicht unbedingt immer ein Therapeut nötig ist (wobei er oder sie die Dinge aber natürlich erheblich einfacher und/oder angenehmer machen kann…).

Dabei bekomme ich per „Zufall“ (ich glaube es gibt keine Zufälle….) eine e-mail mit einem wie ich finde äußerst passenden Abraham-Zitat. Und ich erlaube mir wieder einmal, es hier für die nicht-englisch-sprechenden unter uns zu übersetzen:

Echte Heiler wissen, dass der Auftrag eines jeden Tages „Wohlbefinden“ heißt. Und so erlauben sie sich nicht mal für einen Moment, etwas anderes als Wohlbefinden zu sehen. Darum liegt die wahre Macht des Heilers in der Fähigkeit, diejenigen die Heilung suchen so zu beeinflussen, dass sie eine Schwingungsebene erreichen, welche genau die Heilung zulässt, nach der sie suchen (welche Sie auch ohne den Heiler erreichen könnten, aber oft geht es schneller mit der Unterstützung des Therapeuten).

—Abraham

Auszug eines Workshops in San Francisco, Sa. 30.  Juli 2005
(die etwas umständliche Satzstellung liegt sicher nicht an Abraham, sondern an meiner Übersetzung, sorry….)

Das bedeutet, letztlich ist es nicht wichtig, mit welcher Methode der Therapeut oder Heiler arbeitet. Wichtig ist nämlich nicht die Methode selbst, sondern einzig und allein ob genau dieser Therapeut mit genau dieser Metode genau diesem Menschen dabei helfen kann auf eine positivere Schwingungsebene zu gelangen, so dass Heilung zugelassen werden kann.

Oder wieder anders ausgedrückt: Die Arbeit eines Therapeuten oder  Heilers besteht gar nicht  darin, zu heilen. (seltsame Vorstellung, nicht wahr?)
Sondern seine Aufgabe besteht darin, dem Patienten zu helfen einen Zustand zu erreichen, der Heilung zulässt. Denn Heilung ist die ganz natürliche Reaktion unseres Körpers und unserer Seele auf alle Störungen. Wenn wir uns in den Finger schneiden, müssen wir unserem Körper nicht sagen, wie er das heilen soll. Er tut das automatisch.  Tut er das nicht, wird er durch irgend etwas davon abgehalten. Und indem wir auf irgendeine Weise unsere „Schwingung“ verbessern (erkennbar daran, dass wir uns einfach besser fühlen), ermöglichen wir Heilung.

Fazit: was immer wir selbst für uns tun, oder was ein Therapeut für uns tun kann, solange wir uns damit besser fühlen, lassen wir Heilung zu.
Immer.

Wer mehr wissen möchte über Abraham, sowie Esther & Jerry Hicks, der kann hier schauen.