März 16

Gut drauf sein ist eigentlich so einfach :-)

Ich glaube, wir machen das meist viel zu kompliziert. Wir glauben immer, erst muss dieses oder jenes passieren, DANN kann ich gut drauf oder auch glücklich sein.

Dabei funktioniert es genau umgekehrt: wir entscheiden uns gut drauf zu sein, und plötzlich passieren auf wundersame Weise mehr und mehr Dinge, die zu diesem positiven Zustand passen.

Probieren Sie es aus.

Und wenn Ihnen das (noch) ein bisschen schwer fällt, „einfach so“ gut drauf zu sein, dann schauen Sie sich doch einfach das folgende Video an (am besten gleich ein paarmal nacheinander).
Ich wette, danach SIND Sie gut drauf :-)

April 26

Lebensweisheiten eines Hundes

Machen sich Tiere Gedanken übers Leben? Richten Sie sich gar nach bestimmten Grundregeln oder Lebensweisheiten? Über Katzen hatte ich zum Beispiel hier schon geschrieben, aber wie ist das bei Hunden?

Wenn Hunde Lebensweisheiten entwickeln könnten, dann wären Sie bestimmt ähnlich wie diese hier:

  • Wenn Dir ein lieber Mensch begegnet, begrüße ihn überschwänglich und voller Freude.
  • Lasse keine Gelegenheit aus, Spaß zu haben.
  • Wenn es angebracht ist, ordne Dich unter.
  • Lasse es andere wissen, wenn sie Dein Territorium und Deine Rechte verletzen.
  • Genieße es, Dich zu bewegen und lange Spaziergänge zu machen.
  • Entspanne Dich und genieße das Faulsein.
  • Beiße nicht, wenn es ein Knurren auch tut.

Schlau sind sie, unsere Hunde.
Finden Sie nicht? :-)

April 13

Die Todesliste. Oder: Alles könnte so einfach sein

Im Wald geht das Gerücht, der Bär habe eine Todesliste. Alles zittert, die Gerüchteküche brodelt.

Die Nerven angespannt, geht als erstes der Hirsch zum Bären und fragt: Bär, gibt es eine Todesliste?
Ja, sagt der Bär.

Bär, fragt der Hirsch, stehe ich auf der Todesliste?

Ja, sagt der Bär.
Zwei Tage später wird der Hirsch tot aufgefunden.

Im Wald lässt das Zwitschern der Vögel nach, die Stimmung wird langsam panisch.

Als nächstes geht der Keiler zum Bären.
Bär, fragt er, stehe ich auch auf der Todesliste?

Ja, sagt der Bär.
Zwei Tage später wird der Keiler tot aufgefunden.

Die Stimmung im Wald ist jetzt gelähmt vor Angst. Kein Tier wagt noch einen Mucks.

Nur der Hase traut sich noch zum Bären.
Bär, fragt er, stehe ich auch auf der Todesliste?

Ja, sagt der Bär.

Bär, fragt der Hase, könntest Du mich vielleicht streichen?
Klar, sagt der Bär, mach ich. Kein Problem.


Tja, manchmal ist das Leben tatsächlich viel einfacher, als wir denken. :-)



April 12

Jetzt!

Diese Uhr entdeckte ich kürzlich beim Stöbern im Internet und ich finde sie erstaunlich hilfreich als kleine Gedankenstütze.

Denn tatsächlich erinnern uns ja sowohl die verschiedensten psychologischen Schulen wie auch diverse spirituelle Lehren ständig daran, dass wir mit unseren Gedanken den größten Teil der Zeit in der Vergangenheit oder der Zukunft sind. Sehr selten beschäftigen wir uns tatsächlich mit dem Jetzt.

Dabei ist doch das Jetzt das, worum es im ganzen Leben ja eigentlich geht. Das Leben ist dazu da um gelebt zu werden und nicht um vorwiegend erinnert oder geplant zu werden.

Gut, manche werden nun einwenden, dass man ohne Planung nicht leben kann, dass man die Vergangenheit nicht einfach vergessen sollte, da man sie braucht um zu lernen, um sich zu entwickeln oder wozu auch immer.

Tatsächlich ist es aber so, dass wir uns fragen sollten, ob das wirklich wahr ist. Wenn ich durch eine Erfahrung etwas gelernt habe, ist es dann wirklich notwendig, dass ich mich immer weiter mit dieser Erfahrung aus der Vergangenheit beschäftige? Wenn ich etwas bestimmtes erreichen möchte, werde ich das erreichen indem ich ständig nur plane, fürchte, bedenke, analysiere und wieder plane?

Aber selbst wenn man sich mit dem Gedanken vollständig im Jetzt zu leben nicht so richtig anfreunden kann. Man muss es ja nicht gleich zu 100% tun. Wäre es denn aber nicht ein guter Anfang, zumindest einmal den Schwerpunkt zu verändern? Und sich einfach nur bemühen, öfter im Jetzt zu leben? Sich nicht ständig immer nur Sorgen um die Zukunft machen, sondern sich an dem freuen was man hat?

Probieren Sie es doch einmal aus: wenn sie feststellen, dass Sie etwas denken, das negative Emotionen in Ihnen erzeugt. Wenn Sie dann kurz innehalten und sich den Gedanken genau anschauen, werden Sie in 99% der Fälle feststellen, dass der Gedanke mit der Vergangenheit oder der Zukunft zu tun hat.

Wenn Sie dann Ihr Denken umschalten und sich aufs Jetzt konzentrieren und zwar wirklich NUR auf das, was Sie JETZT unmittelbar erleben, dann werden Sie sich besser fühlen. Ganz sicher.

Darum: verlagern Sie einfach ein wenig den Schwerpunkt. Denken Sie öfter ans Jetzt.
Nicht immer, aber immer öfter. ;-)

Ach ja, die Uhr habe ich mir natürlich bestellt.
Wenn Sie auch Interesse daran haben, dann finden Sie die Uhr hier.