November 20

Das verzauberte Leben oder Was Oversoul Seven für Little Tweety geschrieben hat

Kennen Sie Oversoul Seven?
Oversoul Seven – zu deutsch „Überseele Sieben“ – ist die Hauptfigur einer wunderbaren Romantrilogie (hier bei amazon erhältlich, leider nur auf englisch). Oversoul ist eine ewige Seele, die für mehrere Inkarnationen (=Menschen) quasi „zuständig“ ist. Oversoul Seven ist selbst aber noch eine lernende Seele und wird dabei von seinem „Vorgesetzten“ namens Cyprus angeleitet.

An einer Stelle des Romans ist gerade einer der Menschen für die Oversoul Seven zuständig ist, gestorben. Nach dem Tod durfte die Seele dieses Menschen sich für kurze Zeit wieder daran erinnern, wie die Welt wirklich ist und war dabei so glücklich über dieses Wissen, dass sie Angst davor hatte, wieder als Mensch auf die Erde zu kommen. Denn sie befürchtete, all das wieder zu vergessen und dadurch wieder erneut leiden zu müssen.

Oversoul Seven überredet die furchtsame Seele dennoch ein neues Leben zu beginnen und verspricht, dass er ihr dabei hilft, sich zu erinnern.  Als die Seele dann tatsächlich als neugeborenes Baby namens „Tweety“ wieder in die Welt gekommen ist, schreibt Oversoul für dieses Baby ein wunderbares kleines Büchlein, aus dem er diesem Baby jede Nacht vorliest, während es schläft.

Weil es diesen wirklich zauberhaften Roman leider nur auf englisch gibt, habe ich dieses kleine Büchlein „Oversoul Seven’s Little Book for Tweety“ ins Deutsche übersetzt und stelle es Ihnen als e-Book zum kostenlosen download hier zur Verfügung.


Stellen Sie sich einmal vor, das das Leben tatsächlich so magisch wäre, wie Oversoul es beschreibt. Dass jedes Wort, jeder Gedanke in Wahrheit pure Magie sind. Dass das Leben verzaubert ist und alles möglich ist.  Dass wir alle in der Lage sind Magisches zu bewirken, jederzeit und an jedem Ort. Das wir das sogar die ganze Zeit tun, nur wissen wir es nicht mehr.
Stellen sie sich vor, alles wäre wahr und wir hätten es tatsächlich einfach nur vergessen.
Und wie würde sich das Leben eines Babys wohl entwickeln, wenn jemand dafür sorgen würde,  dass es dieses Wissen während seines gesamten Lebens niemals vergisst?

Ich hoffe, Sie haben daran soviel Freude wie ich. :-)

Mai 7

Die Suche nach dem Glück oder: Der Schlüssel

Von Anbeginn der Schöpfung war nur Gott.
Das war für ihn langweilig.
Aufgrund seiner Allmacht erschuf er also die Welt aus sich selbst heraus, um damit spielen zu können. Die Wesen, die er dabei erschuf, kannten indessen ihre Herkunft und wussten daher den Weg zurück. Sie fanden die Welt nicht sonderlich interessant und kehrten alle zurück in den Himmel zu Gott, der damit nicht besser dran war als zuvor.

Schließlich berief Gott eine Konferenz aller Götter ein, die er erschaffen hatte, damit sie ihm bei der Regierung der Welt behilflich wären. Diese schlugen nun vor, den Himmel abzuschließen und den Schlüssel gut zu verstecken.

Der Gedanke schien vorzüglich, nur konnte man sich schwer einigen, wo der Schlüssel versteckt werden sollte. Viele Vorschläge wurden gemacht, aber die menschlichen Wesen waren sehr intelligent und würden den Schlüssel sicherlich zu finden wissen. Einer empfahl als Versteck die Tiefe des Pazifischen Ozeans, ein anderer die Spitze des Himalaja, der nächste den Mond.

Da jeder eine andere Meinung hatte, setzte Gott sich zur Meditation, um die Zukunft anzusehen. Dann schüttelte er den Kopf „Keiner der Vorschläge ist brauchbar. Jeden Winkel des Universums wird der Mensch auskundschaften, nicht nur die Gipfel des Himalaja und die Tiefen der Meere. Er wird auch auf dem Mond landen, sich die Planeten genau ansehen und durch schwarze Löcher andere Universen suchen.“

Alle schwiegen. Aber schließlich rief Gott aus: „Ich hab’s! Jetzt weiß ich, wo der Mensch niemals den Himmelsschlüssel suchen wird. Jede Entfernung im Raum wird er zurücklegen, aber niemals wird er zwei Schritte in sich selbst hineingehen, um sein eigenes inneres Sein zu ergründen.“ Das schien so wahr, dass alle Götter zustimmten.

Und Gott hat seither ein unendliches Vergnügen, die Menschen bei ihrer Suche nach dem Glück zu beobachten.

(aus Dr. med. Christa Keding-Pütz: Gesund durch psychologische Kinesiologie)

Viel Spaß bei Ihrer Suche! :-)

April 13

Die Todesliste. Oder: Alles könnte so einfach sein

Im Wald geht das Gerücht, der Bär habe eine Todesliste. Alles zittert, die Gerüchteküche brodelt.

Die Nerven angespannt, geht als erstes der Hirsch zum Bären und fragt: Bär, gibt es eine Todesliste?
Ja, sagt der Bär.

Bär, fragt der Hirsch, stehe ich auf der Todesliste?

Ja, sagt der Bär.
Zwei Tage später wird der Hirsch tot aufgefunden.

Im Wald lässt das Zwitschern der Vögel nach, die Stimmung wird langsam panisch.

Als nächstes geht der Keiler zum Bären.
Bär, fragt er, stehe ich auch auf der Todesliste?

Ja, sagt der Bär.
Zwei Tage später wird der Keiler tot aufgefunden.

Die Stimmung im Wald ist jetzt gelähmt vor Angst. Kein Tier wagt noch einen Mucks.

Nur der Hase traut sich noch zum Bären.
Bär, fragt er, stehe ich auch auf der Todesliste?

Ja, sagt der Bär.

Bär, fragt der Hase, könntest Du mich vielleicht streichen?
Klar, sagt der Bär, mach ich. Kein Problem.


Tja, manchmal ist das Leben tatsächlich viel einfacher, als wir denken. :-)