August 4

Warum du nicht mit deinem Spiegelbild streiten solltest

Kürzlich las ich irgendwo einen Satz von Byron Katie, der mir gut gefallen hat. Ich kann ihn nicht mehr exakt zitieren, aber es ging darum, dass es natürlich überhaupt keinen Sinn macht, mit dem eigenen Spiegelbild zu streiten.

Stellen Sie sich vor, sie stehen morgens vor dem Spiegel und Ihnen gefällt nicht, was Sie da sehen. Nützt es jetzt etwas, Ihr Spiegelbild zu beschimpfen oder es anzuflehen, es möge sich doch bitte bitte ändern?

Nein, natürlich macht das keinen Sinn. Alleine diese absurde Vorstellung lässt uns schmunzeln. :-)

Und doch machen wir genau das und zwar Tag für Tag.

Wie ich das meine?

Sicher haben Sie schon vom „Gesetz der Anziehung“ gehört. Aber nicht nur dort, sondern von vielen spirituellen Führern, Philsophen und sogar modernen Physikern wurde festgestellt, dass alles was uns geschieht nicht wirklich ist, sondern nur von uns so erlebt und empfunden wird.

„Es gibt kein ‚dort draußen‘,
das unabhängig ist von dem, was ‚hier drinnen‘ abläuft.

(Dr. Fred Alan Wolf).

und

„Es gibt keine Materie,
sondern nur einen hinter ihr wirkenden intelligenten Geist.“

(Max Planck)

Wenn es also gar kein „dort draußen“ gibt und somit alles was uns geschieht letztlich nur widerspiegelt, was in uns selbst, also „hier drinnen“ abläuft, warum hadern wir dann ständig mit dem was uns scheinbar zustößt? Warum regen wir uns über Leute auf, die uns ärgern, warum jammern wir über äußere Umstände, wo doch in Wirklichkeit wir selbst es sind, die all das erzeugen? Wenn die äußeren Umstände doch letztlich nur widerspiegeln, was „hier drinnen“ geschieht?

Warum streiten wir mit dem Spiegel?

Überaus nachdenkenswert wie ich finde.

April 9

Warum Hypnose, Autosuggestion und Tagträume so heilsam sind

Kürzlich habe ich wieder ein wie ich finde absolut tolles Zitat von Abraham gefunden:

„The Universe does not know whether the vibration that you’re offering is because of something you’re observing or something you’re remembering or something that you are imagining. It just receives the vibration and answers it with things that match it.“
— Abraham
Excerpted from the workshop in Napa, CA on Thursday, February 27th, 1997 # 402

Hier die Übersetzung:

„Das Universum weiß nicht, ob die Schwingung die Du aussendest durch etwas entstanden ist, das du beobachtet hast oder etwas, an das du dich erinnerst oder etwas, das du dir vorstellst. Es empfängt nur die Schwingung und antwortet mit dem, was dazu passt.“

Und was bedeutet das für uns praktisch?

Nach dem wahrscheinlich nun fast jedem bekannten Gesetz der Anziehung ist es ja so, dass wir im Leben genau das anziehen, was zu der Schwingung passt, die wir am häufigsten aussenden.

Wenn ich also meine Gedanken ständig auf negative, belastende, ärgerliche Dinge richte, dann versetze ich mich selbst in eine negative Schwingung und das Universum schickt mir mehr davon.

Sende ich überwiegend positive Schwingungen aus, tut das Universum das gleiche. Es schickt mir mehr davon.

Nun sagen wir ja aber oft „Leichter gesagt als getan, so einfach ist das nicht, sich nur auf Positives zu fokussieren. Das Leben ist nunmal manchmal schwierig.“
Und das stimmt ja auch.

Die gute Nachricht dabei ist aber, dass das völlig egal ist.
Das Universum kümmert es nicht, warum wir positiv gestimmt sind und daher auch positive Schwingungen aussenden. Ob das „reale“ Ereignisse in unserem Leben sind. Oder ob es Dinge sind, die wir uns vorstellen, Dinge an die wir uns erinnern oder Dinge, die wir in unseren (Tag-)Träumen erleben.
Sobald wir positiv gestimmt sind senden wir positive Schwingungen aus. Und je öfter und je länger wir das tun, desto eher werden wir mehr davon bekommen. Das Gesetz der Anziehung in Bestform! :-)

Was hat das nun mit Hypnose zu tun?
Niemand weiß ja genau, wie und warum Hypnose eigentlich wirklich funktioniert. Alle seriösen Anwender, sogar die Wissenschaft sind sich inzwischen einig darüber, dass sie funktioniert. Aber warum, darüber gibt es die verschiedensten Theorien.
Nun, wie wäre es denn, wenn Hypnose ein überaus effektives Werkzeug wäre, um genau das oben beschriebene zu tun? Sich an Dinge erinnern oder sich Dinge ganz genau vorstellen,  die uns positiv stimmen, die uns positive Schwingungen aussenden lassen?
So dass das Universum gar nicht anders kann, als uns wiederum mit positiven Schwingungen darauf zu antworten?

Für mich als Hypnosetherapeutin ist das eine sehr überzeugende Erklärung.
Natürlich arbeiten wir oft in der Therapie auch mit negativen, belastenden Erinnerungen, das ist schon richtig. Aber warum tun wir das? Doch nur, um diese Erinnerungen am Ende aufzulösen, belastende Erinnerungen endlich ruhen lassen zu können oder verzerrte Wahrnehmungen wieder geradezurücken.
Um dann in der Lage zu sein, sich wieder Positives vorzustellen.
Positives zu fühlen.
Positive Schwingungen auszusenden.
Um mehr davon zu bekommen.
An jedem Tag unseres Lebens.

 

 

Sie möchten mehr über Hypnosetherapie wissen?
Informieren Sie sich auf meiner Homepage: www.katharinahille.de

März 16

Gut drauf sein ist eigentlich so einfach :-)

Ich glaube, wir machen das meist viel zu kompliziert. Wir glauben immer, erst muss dieses oder jenes passieren, DANN kann ich gut drauf oder auch glücklich sein.

Dabei funktioniert es genau umgekehrt: wir entscheiden uns gut drauf zu sein, und plötzlich passieren auf wundersame Weise mehr und mehr Dinge, die zu diesem positiven Zustand passen.

Probieren Sie es aus.

Und wenn Ihnen das (noch) ein bisschen schwer fällt, „einfach so“ gut drauf zu sein, dann schauen Sie sich doch einfach das folgende Video an (am besten gleich ein paarmal nacheinander).
Ich wette, danach SIND Sie gut drauf :-)

November 20

Das verzauberte Leben oder Was Oversoul Seven für Little Tweety geschrieben hat

Kennen Sie Oversoul Seven?
Oversoul Seven – zu deutsch „Überseele Sieben“ – ist die Hauptfigur einer wunderbaren Romantrilogie (hier bei amazon erhältlich, leider nur auf englisch). Oversoul ist eine ewige Seele, die für mehrere Inkarnationen (=Menschen) quasi „zuständig“ ist. Oversoul Seven ist selbst aber noch eine lernende Seele und wird dabei von seinem „Vorgesetzten“ namens Cyprus angeleitet.

An einer Stelle des Romans ist gerade einer der Menschen für die Oversoul Seven zuständig ist, gestorben. Nach dem Tod durfte die Seele dieses Menschen sich für kurze Zeit wieder daran erinnern, wie die Welt wirklich ist und war dabei so glücklich über dieses Wissen, dass sie Angst davor hatte, wieder als Mensch auf die Erde zu kommen. Denn sie befürchtete, all das wieder zu vergessen und dadurch wieder erneut leiden zu müssen.

Oversoul Seven überredet die furchtsame Seele dennoch ein neues Leben zu beginnen und verspricht, dass er ihr dabei hilft, sich zu erinnern.  Als die Seele dann tatsächlich als neugeborenes Baby namens „Tweety“ wieder in die Welt gekommen ist, schreibt Oversoul für dieses Baby ein wunderbares kleines Büchlein, aus dem er diesem Baby jede Nacht vorliest, während es schläft.

Weil es diesen wirklich zauberhaften Roman leider nur auf englisch gibt, habe ich dieses kleine Büchlein „Oversoul Seven’s Little Book for Tweety“ ins Deutsche übersetzt und stelle es Ihnen als e-Book zum kostenlosen download hier zur Verfügung.


Stellen Sie sich einmal vor, das das Leben tatsächlich so magisch wäre, wie Oversoul es beschreibt. Dass jedes Wort, jeder Gedanke in Wahrheit pure Magie sind. Dass das Leben verzaubert ist und alles möglich ist.  Dass wir alle in der Lage sind Magisches zu bewirken, jederzeit und an jedem Ort. Das wir das sogar die ganze Zeit tun, nur wissen wir es nicht mehr.
Stellen sie sich vor, alles wäre wahr und wir hätten es tatsächlich einfach nur vergessen.
Und wie würde sich das Leben eines Babys wohl entwickeln, wenn jemand dafür sorgen würde,  dass es dieses Wissen während seines gesamten Lebens niemals vergisst?

Ich hoffe, Sie haben daran soviel Freude wie ich. :-)

September 17

Die wirkliche Aufgabe eines Therapeuten

Eben arbeite ich an einem Artikel über gute Selbsthilfemethoden und die Tatsache, dass jeder soviel für sich selbst tun kann, wofür nicht unbedingt immer ein Therapeut nötig ist (wobei er oder sie die Dinge aber natürlich erheblich einfacher und/oder angenehmer machen kann…).

Dabei bekomme ich per „Zufall“ (ich glaube es gibt keine Zufälle….) eine e-mail mit einem wie ich finde äußerst passenden Abraham-Zitat. Und ich erlaube mir wieder einmal, es hier für die nicht-englisch-sprechenden unter uns zu übersetzen:

Echte Heiler wissen, dass der Auftrag eines jeden Tages „Wohlbefinden“ heißt. Und so erlauben sie sich nicht mal für einen Moment, etwas anderes als Wohlbefinden zu sehen. Darum liegt die wahre Macht des Heilers in der Fähigkeit, diejenigen die Heilung suchen so zu beeinflussen, dass sie eine Schwingungsebene erreichen, welche genau die Heilung zulässt, nach der sie suchen (welche Sie auch ohne den Heiler erreichen könnten, aber oft geht es schneller mit der Unterstützung des Therapeuten).

—Abraham

Auszug eines Workshops in San Francisco, Sa. 30.  Juli 2005
(die etwas umständliche Satzstellung liegt sicher nicht an Abraham, sondern an meiner Übersetzung, sorry….)

Das bedeutet, letztlich ist es nicht wichtig, mit welcher Methode der Therapeut oder Heiler arbeitet. Wichtig ist nämlich nicht die Methode selbst, sondern einzig und allein ob genau dieser Therapeut mit genau dieser Metode genau diesem Menschen dabei helfen kann auf eine positivere Schwingungsebene zu gelangen, so dass Heilung zugelassen werden kann.

Oder wieder anders ausgedrückt: Die Arbeit eines Therapeuten oder  Heilers besteht gar nicht  darin, zu heilen. (seltsame Vorstellung, nicht wahr?)
Sondern seine Aufgabe besteht darin, dem Patienten zu helfen einen Zustand zu erreichen, der Heilung zulässt. Denn Heilung ist die ganz natürliche Reaktion unseres Körpers und unserer Seele auf alle Störungen. Wenn wir uns in den Finger schneiden, müssen wir unserem Körper nicht sagen, wie er das heilen soll. Er tut das automatisch.  Tut er das nicht, wird er durch irgend etwas davon abgehalten. Und indem wir auf irgendeine Weise unsere „Schwingung“ verbessern (erkennbar daran, dass wir uns einfach besser fühlen), ermöglichen wir Heilung.

Fazit: was immer wir selbst für uns tun, oder was ein Therapeut für uns tun kann, solange wir uns damit besser fühlen, lassen wir Heilung zu.
Immer.

Wer mehr wissen möchte über Abraham, sowie Esther & Jerry Hicks, der kann hier schauen.