August 4

Warum du nicht mit deinem Spiegelbild streiten solltest

Kürzlich las ich irgendwo einen Satz von Byron Katie, der mir gut gefallen hat. Ich kann ihn nicht mehr exakt zitieren, aber es ging darum, dass es natürlich überhaupt keinen Sinn macht, mit dem eigenen Spiegelbild zu streiten.

Stellen Sie sich vor, sie stehen morgens vor dem Spiegel und Ihnen gefällt nicht, was Sie da sehen. Nützt es jetzt etwas, Ihr Spiegelbild zu beschimpfen oder es anzuflehen, es möge sich doch bitte bitte ändern?

Nein, natürlich macht das keinen Sinn. Alleine diese absurde Vorstellung lässt uns schmunzeln. :-)

Und doch machen wir genau das und zwar Tag für Tag.

Wie ich das meine?

Sicher haben Sie schon vom „Gesetz der Anziehung“ gehört. Aber nicht nur dort, sondern von vielen spirituellen Führern, Philsophen und sogar modernen Physikern wurde festgestellt, dass alles was uns geschieht nicht wirklich ist, sondern nur von uns so erlebt und empfunden wird.

„Es gibt kein ‚dort draußen‘,
das unabhängig ist von dem, was ‚hier drinnen‘ abläuft.

(Dr. Fred Alan Wolf).

und

„Es gibt keine Materie,
sondern nur einen hinter ihr wirkenden intelligenten Geist.“

(Max Planck)

Wenn es also gar kein „dort draußen“ gibt und somit alles was uns geschieht letztlich nur widerspiegelt, was in uns selbst, also „hier drinnen“ abläuft, warum hadern wir dann ständig mit dem was uns scheinbar zustößt? Warum regen wir uns über Leute auf, die uns ärgern, warum jammern wir über äußere Umstände, wo doch in Wirklichkeit wir selbst es sind, die all das erzeugen? Wenn die äußeren Umstände doch letztlich nur widerspiegeln, was „hier drinnen“ geschieht?

Warum streiten wir mit dem Spiegel?

Überaus nachdenkenswert wie ich finde.


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Veröffentlicht4. August 2012 von Katharina Hille in Kategorie "Gut zu wissen", "Woran man denken sollte

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