November 24

Warum Du Dich immer öfter wie ein Kind fühlen solltest

 

Abraham sagt in einem seiner Workshops:

„Your Inner Being likes to skip and laugh and think about things; your Inner Being likes to offer compliments and feel appreciation and contemplate something that is not fully understood and then feel the understanding come forth. Your Inner Being is just like your frisky two-year old who is eager for life experience. To meet up with your Inner Being just be more like that now.“

Excerpted from the workshop in Sacramento, CA on Saturday, March 15th, 2003 # 519

Übersetzt bedeutet das so ungefähr:

„Dein Innerstes Selbst mag es, herumzuspringen und zu lachen und über Dinge nachzudenken; Dein Innerstes Selbst liebt es Komplimente zu machen und Anerkennung zu bekommen und über Dinge zu grübeln, die es noch nicht ganz versteht um dann zu spüren, wie langsam Verstehen entsteht. Dein Innerstes Selbst ist wie ein begeisterter zweijähriger, der begierig ist auf immer neue Lebenserfahrungen.
Um  im Einklang mit deinem Innersten Selbst zu sein, sei ein bisschen mehr so. Genau jetzt.“

Ich finde das ist ein fantastischer Ratschlag. :-)

November 26

Das Ei – Eine wunderbare Geschichte von Andy Weir

Andy Weir wurde vor allem mit seinem Buch „Der Marsianer“ berühmt, das in 2015 unter der Regie von Ridley Scott unglaublich erfolgreich verfilmt wurde. Von Andy Weir stammt aber auch diese kleine Geschichte, die wahrscheinlich nicht ganz so viele Leute kenne, die aber wunderschön ist. Ich liebe diese Geschichte und finde sie gerade jetzt zur der morgen beginnenden Vor-Weihnachtszeit ganz besonders passend.

Das Ei – von Andy Weir

Du warst auf dem Heimweg als du gestorben bist.

Es war ein Autounfall. Nichts speziell Bemerkenswertes, aber dennoch tödlich.

Du hast eine Frau und zwei Kinder hinterlassen. Die Notärzte haben ihr Bestes gegeben, um Dich zu retten, aber ohne Erfolg.

Dein Körper war so zerschmettert, dass Du so ohnehin besser dran bist. Vertrau mir.

Und dann hast Du mich getroffen.

„Was… ist passiert?“, hast Du gefragt. “Wo bin ich?”

„Du bist gestorben.“, sagte ich. „Kein Grund für Schön-Rederei.“

“Da war ein… ein LKW, der ins Schleudern geraten ist…”

“Japp”, sagte Ich.

“Ich … ich bin tot?”

“Japp. Aber mach Dir nichts daraus. Jeder stirbt.” sagte Ich.

Du hast Dich umgeschaut. Da war Nichts. Nur Du und Ich. “Wo sind wir hier?”, hast Du gefragt. “Ist das hier das Leben nach dem Tod?”

“Mehr oder weniger” sagte Ich.

“Bist Du Gott?” Fragtest Du.

“Japp”, erwiderte Ich. “Ich bin Gott.”

“Meine Kinder… meine Frau” sagtest Du.

“Was ist mit ihnen?”

“Geht es ihnen gut?”

“Genau das sehe ich gerne” sagte Ich “Du bist gerade gestorben und Deine Hauptsorge gilt Deiner Familie. Das ist eine gute Sache.”

Du sahst mich an und warst fasziniert von mir. Du nahmst mich mehr als eine Person wahr statt als Allmächtiger. Mehr ein Grunschullehrer als ein Gott.

“Mach Dir keine Sorgen,” sagte Ich “Mit ihnen wird alles gut. Deine Kinder werden sich an Dich als umfassend perfekt erinnern. Sie hatten keine Zeit, Dich gering zu schätzen. Deine Frau wird nach außen hin weinen, aber heimlich erlöst sein. Um fair zu sein, deine Ehe war dabei auseinander zu fallen. Wenn es Dir ein Trostpflaster ist, sie wird sich sehr schuldig fühlen, dass sie sich so erlöst fühlt.”

“Oh,” sagtest Du. “Also, was passiert jetzt? Komme ich in den Himmel oder in die Hölle?”

“Nichts dergleichen,” sagte Ich. “Du wirst reinkarniert.”

“Ah,” sagtest Du. “Dann hatten also die Hindus recht.”

“Alle Religionen haben auf ihre eigene Weise Recht” sagte Ich. “Geh mit mir ein Stück.”

Du folgtest mir als wir durch die Leere spazierten. “Wo gehen wir hin?”

“An keinen bestimmten Ort,” sagte Ich “Es ist einfach nett ein bisschen zu laufen, während wir sprechen.”

“Also, worum geht´s überhaupt?” Fragtest Du. “Wenn ich wieder geboren werde, bin ich ein unbeschriebenes Blatt, oder? Ein Baby. Also werden alle meine Erfahrungen und alles was ich in meinem Leben getan habe, nicht von Bedeutung sein.”

“Nein!” sagte Ich. “Du trägst alles Wissen und Erfahrungen von all Deinen vergangenen Leben in Dir. Du erinnerst Dich jetzt einfach nicht an sie.”

Ich hielt an und fasste Dir an die Schulter “Deine Seele ist großartiger, schöner und gigantischer als Du Dir irgendwie vorstellen könntest. Ein menschlicher Geist kann nur einen winzigen Teil von dem erfassen, was er ist. Es ist als ob man seinen Finger in ein Glass Wasser steckt, um zu sehen ob es heiß oder kalt ist. Du steckst einen winzigen Teil von Dir selbst in das Gefäß, und wenn Du ihn wieder herausziehst, hast Du alle Erfahrungen davon erhalten.”

“Du warst die letzten 48 Jahre in einem Menschen, also hast Du Dich noch nicht ausgebreitet und den Rest Deines immensen Bewusstseins gefühlt. Wenn wir lange genug hierbleiben würden, würdest Du anfangen Dich an alles zu erinnern. Aber darin liegt kein Sinn, das zwischen den Leben zu tun.”

“Wie oft wurde ich denn bereits reinkarniert?”

“Oh, viele Male. Viele, viele Male. Und in vielen verschiedenen Leben.” sagte Ich. “Dieses Mal wirst Du eine chinesische Bäuerin, 540 n. Chr.”

“Warte, was?” hast Du gestammelt “Du schickst mich zurück in der Zeit?”

“Nun ja, technisch gesehen, schon. Zeit, so wie Du sie kennst, existiert nur in Deinem Universum. Die Dinge laufen anders, da wo ich herkomme.”

“Wo kommst Du her?”, sagtest Du.

“Also sicherlich,” Erklärte Ich “Komme ich irgendwo her. Irgendwo anders. Und es gibt andere wie mich. Ich weiß Du möchtest wissen, wie es dort ist – aber ehrlich gesagt, würdest Du es nicht verstehen.”

“Oh,” erwiderst Du, etwas niedergeschlagen. “Aber warte mal. Wenn ich wiedergeboren werde, zu anderen Plätzen in der Zeit, könnte ich doch irgendwann mal mit meinem selbst interagiert haben?”

“Klar. Passiert ständig. Und dadurch, dass beide Lebensspannen nur über sich selbst bewusst sind, würdest Du gar nicht wissen, dass es passiert.”

“Und was ist dann der Grund für das alles?”

“Ernsthaft?” frage Ich. “Ernsthaft? Du fragst mich nach dem Sinn des Lebens? Ist das nicht ein bisschen stereotypisch?”

“Nun, es ist eine angemessene Frage.”

Ich sah Dir in die Augen. “Der Sinn des Lebens, der Grund warum ich dieses ganze Universum erschaffen habe, ist, damit Du heranreifst.”

“Du meinst die Menschheit? Du willst, das wir reifen?”

“Nein, nur Du. Ich habe dieses gesamte Universum für Dich erschaffen. Mit jedem neuen Leben, dass du lebst, reifst Du heran und wirst zu einem größeren und großartigeren Intellekt.”

“Nur Ich? Was ist mit allen anderen?”

“Es gibt keine anderen” sagte Ich. “In diesem Universum gibt es nur Dich und mich.”

Du starrst mich mit leeren Augen an. “Aber all die Menschen auf der Erde…”

“Alles nur Du. Verschiedene Inkarnationen von Dir.”

“Warte. Ich bin alle!?”

“Jetzt hast Du es.” sagte Ich mit einem gratulierenden Klaps auf den Rücken.

“Ich bin jeder Mensch, der jemals gelebt hat?”

“Oder der jemals leben wird, ja.”

“Ich bin Abraham Lincoln?”

“Und du bist auch John Wilkes Booth.” fügte ich hinzu.

“Ich bin Hitler?” fragtest Du entsetzt.

“Und die Millionen, die er umgebracht hat.”

“Ich bin Jesus?”

“Und jeder, der ihm gefolgt ist.”

Du fielst in Stille.

“Jedes Mal, wenn Du jemanden schikaniert hast,” sagte ich “hast Du Dich selber schikaniert. Jeden Akt der Freundlichkeit hast Du dir selber getan. Jeder glückliche und traurige Moment, der jemals von einem Menschen erfahren wurde, wurde von Dir erfahren.”

Du dachtest eine lange Zeit nach.

“Warum?” fragtest Du mich. “Warum das alles?”

“Weil Du eines Tages wie ich sein wirst. Weil es das ist, was Du bist. Du bist einer von meiner Art. Du bist mein Kind.”

“Whoa,” sagtest Du skeptisch. “Du meinst, ich bin ein Gott?”

“Nein. Noch nicht. Du bist ein Fötus. Du wächst noch. Wenn Du jedes menschliche Leben der gesamten Zeit gelebt hast, wirst Du genug gewachsen sein, um geboren zu werden.”

“Also ist das gesamte Universum… es ist nur ein…”

“Ein Ei.” antwortete Ich. “Jetzt ist es für Dich an der Zeit, dein nächstes Leben zu leben.”

Und ich schickte Dich auf Deinen Weg.

 

Oktober 8

Der wichtigste Rat, den ich meinen Patienten gebe…..

… ist niemals aufzugeben.

Egal was mein Problem ist, gleichgültig wie lange ich schon darunter leide, seit wann oder wie erheblich es mein Leben beeinflusst – das Spiel ist erst zu Ende, wenn ich aufgebe.

Es ist wahr: Man kann alles immer auch als ein Spiel ansehen.
Das Leben ist ein Spiel und jedes Problem, jede Krankheit, jeder Unfall – all das sind Herausforderungen, die das Spiel interessanter machen und dem Spieler die Chance geben, daran zu wachsen. Das bedeutet so lange ich noch im Spiel bin, habe ich die Chance zu gewinnen oder mich weiter zu entwickeln und dazu zu lernen.

Wenn ich jedoch aus dem Spiel aussteige, wenn ich also aufgebe – habe ich dazu keine Chance mehr, das Spiel ist ja beendet.

Das erinnert mich an ein Buch, das ich vor einiger Zeit begeistert gelesen habe. Der Autor heißt James Carse und der Titel des Buches ist: Finite and Infinite Games. A Vision of Life as Play and Possibility.

Das Buch geht von der Grundannahme aus dass wir das Leben als Spiel betrachten. Der Autor geht jedoch noch einen Schritt weiter: Er unterscheidet, ob man das Spiel als unendliches Spiel sieht, also als ein Spiel das immer und immer weiter geht.
Oder ob man das Spiel als etwas betrachtet, das irgendwann ein Ende hat, wo es also auch einen Sieger und Verlierer geben MUSS.

Die Message ist letztendlich, dass das Spiel so viel mehr Spaß macht, wenn man es als ein endloses Spiel mit immer neuen Herausforderungen sieht. Denn nur so ist es möglich, aus absolut jeder Situation etwas zu lernen, jede Situation hat damit auch etwas Postives. Also kann ich auf diese Weise auch niemals wirklich verlieren.  Denn jede Niederlage ist immer nur ein temporärer Zustand. Etwas Vorübergehendes und jede Situation beinhaltet immer auch die Chance, etwas Neues zu lernen, das möglicherweise schon bei der nächsten Herausforderung einen grandiosen Erfolg bescheren kann.

Doch auch unsere Erfolge können niemals das Ende sein.

Auch das ist eine sehr hilfreiche Sichtweise, denn wenn ich das Leben und alles was es für uns zu bieten hat, immer als Wettbewerb ansehe, eine Art Marathon wo alle um irgendeinen nebulösen Endpreis, eine Trophäe konkurrieren – was um Himmels willen tue ich denn dann, sollte ich diese Trophäe tatsächlich erringen?

Hört sich recht langweilig an, was dann noch kommt.

Darüber hinaus muss ich dann natürlich auch immer in Angst leben. Denn etwas Bessers als diese Trophäe scheint das Spiel ja nicht mehr zu bieten. Und was ist, wenn mir jemand die Trophäe wieder wegnimmt? Ich muss also auch noch ständig die Furcht im Hinterkopf spüren, jemand könnte mir meine mühsam errungene Trophäe am Ende doch wieder wegnehmen.

Und so ist die Sichtweise mit dem endlosen Spiel eine viel erfüllendere Position, wenn es um Erfolge geht. Denn jeder Erfolg ist etwas Tolles, gibt mir ein gutes Gefühl, lässt mich vielleicht auf Wolke 7 schweben und ich kann mir fraglos ein wenig Zeit geben, das für eine Weile auszukosten und zu genießen.

Aber da wir ein endloses Spiel spielen, ist auch ein Erfolg immer nur etwas Vorübergehendes.

Und nach einer gewissen Zeit ist es immer Zeit dafür, wieder weiter zu machen.
Nach neuen Herausforderungen Ausschau zu halten.
Mir neue Ziele zu setzen.
Neue Erfahrungen zu machen.

Letztendlich bedeutet alles als ein niemals endendes Spiel anzusehen, dass ich auch vollkommen frei von Angst leben kann. Denn wenn ich weiß, dass dieses Spiel ja niemals endet, dann weiß ich immer, dass jede Niederlage, jeder Rückschlag, jedes nicht erreichte Ziel immer nur vorübergehend sind.

Weil immer weiter geht.

Wenn ich das Leben so betrachte, dann weiß ich auch, dass der Tod nicht das Ende ist. Sondern nur ein neues Ausgeben der Karten.

Damit ein neues Spiel beginnen kann.

Immer und immer wieder.
Für immer neue Erfahrungen.
Für immer mehr Weiterentwicklung.

Ewig.

Juni 27

64 positive Dinge die du zu Kindern sagen kannst – und zu jedem anderen auch

Kürzlich habe ich über facebook diesen Artikel hier gefunden: „64 Positive Things to Say to Kids„.
In diesem Artikel geht es darum, wie wir unsere Kinder mit Worten stärken können, wieviel oft nur wenige Worte bewirken können.
Ich finde aber, diese wunderbare Liste ist nicht im Umgang mit unseren Kindern etwas Wunderbares. Sondern diese Worte sollten uns ständig präsent sein – wir sollten jeden Tag nach einer Möglichkeit suchen, irgendetwas aus dieser Liste zu irgendjemandem zu sagen – und natürlich wann immer es geht auch zu uns selbst!
Somit hoffe ich, dass diese Liste möglichst viele dazu anregt, zu sich selbst oder zu anderen etwas wie die folgenden Dinge zu sagen:

  1. Du wirst geliebt.
  2. Du bringst mich zum Lächeln.
  3. Ich denke an dich, wenn wir getrennt sind.
  4. Meine Welt ist schöner, weil du ein Teil davon bist.
  5. Ich gebe mein Bestes, damit du sicher bist.
  6. Manchmal werde ich Nein sagen.
  7. Ich glaube an dich.
  8. Ich weiß, du kannst damit umgehen.
  9. Du bist kreativ.
  10. Du vertraust deinen Instinkten.
  11. Deine Ideen sind wertvoll.
  12. Du bist fähig.
  13. Du verdienst es.
  14. Du bist stark.
  15. Du kannst Nein sagen.
  16. Deine Entscheidungen haben Bedeutung.
  17. Du bist wichtig.
  18. Was du sagst, ist wichtig.
  19. Was du tust, ist wichtig.
  20. Deine Gefühle können wichtig sein.
  21. Und du kannst entscheiden, wie du reagierst.
  22. Du bist mehr, als deine Gefühle.
  23. Du bist ein guter Freund.
  24. Du bist freundlich.
  25. Du musst nicht mögen was jemand sagt, um denjenigen dennoch mit Respekt zu behandeln.
  26. Das schlechte Benehmen eines anderen ist keine Entschuldigung für dein eigenes.
  27. Du bist nicht perfekt.
  28. Und ich bin es auch nicht.
  29. Du kannst dein Denken verändern.
  30. Du kannst aus Fehlern lernen.
  31. Du kannst um Hife bitten.
  32. Du kannst lernen.
  33. Du wirst dich weiter entwickeln.
  34. Sich weiter zu entwickeln ist harte Arbeit.
  35. Ich glaube dir.
  36. Ich glaube an dich.
  37. Du bist wertvoll.
  38. Du bist interessant.
  39. Du bist wunderschön.
  40. Wenn du einen Fehler machst, bist du trotzdem wunderschön.
  41. Dein Körper gehört dir.
  42. Du entscheidest über deinen Körper.
  43. Du bist wichtig.
  44. Was du denkst hat Bedeutung.
  45. Du bist in der Lage Dinge zu tun, die Bedeutung haben.
  46. Ich sehe wie du jeden Tag arbeitest und dazu lernst.
  47. Du bist wichtig für mein Leben.
  48. Mich interessiert, was du denkst.
  49. Wie hast du das geschafft?
  50. Deine Ideen sind interessant.
  51. Du hast mich dazu gebracht, die Dinge ganz anders zu sehen.
  52. Ich bin begeistert davon, zu sehen was du tust.
  53. Danke dass du mir hilfst.
  54. Danke, dass du Teil unserer Familie bist.
  55. Ich genieße deine Gesellschaft.
  56. Es macht Spaß etwas mit dir zu unternehmen.
  57. Ich bin froh, dass du hier bist.
  58. Es macht mich glücklich, mit dir zu reden.
  59. Ich bin bereit dir zuzuhören.
  60. Ich höre dir zu.
  61. Ich bin stolz auf dich.
  62. Ich bin dankbar, dass du Teil meines Lebens bist.
  63. Du bringst mich zum Lachen.
  64. Ich liebe dich.
August 30

10 Dinge, die du nie zu dir selbst sagen solltest

Self-Talk

Artikel von Katheryne Hurst, Original-Artikel (engl.) hier

Das Gesetz der Anziehung lehrt uns, dass Worte eine unglaublich wichtige Rolle dabei spielen, was für ein Leben und wie viel Glück wir für uns erschaffen.

Unsere Worte steuern und formen unsere Energie – in die positive oder negative Richtung. Und wir sind nicht nur empfänglich für die Worte die andere benutzen, sondern auch die Worte die wir zu uns selbst sagen.

Grundsätzlich erschaffen unsere Worte unsere Welt – egal ob sie laut ausgesprochen werden oder nur in unseren Gedanken sind.

Und wenn das so ist, warum denken dann immer noch so viele Menschen dass es ok ist, auf so negative Weise zu sich selbst zu sprechen? Viele Leute sagen Dinge zu sich selbst, die sie nicht mal im Traum zu einem Freund sagen würden. Stimmt’s? Auf gar keinen Fall würden Sie das tun!

Was kannst du also tun?

Achte auf diese 10 Dinge, die du niemals zu dir selbst sagen solltest:

1. „Ich bin nicht gut genug“.
Die Frage hierbei lautet: gemessen an welchen Standards? Hör auf, so hart zu dir selbst zu sein. Wir alle sind oft unser schärfster Kritiker, aber das sollte nicht so sein. Hast du je das Sprichwort gehört „Wir akzeptieren die Liebe von der wir denken, dass wir sie verdienen?“
Wie kannst du erwarten, dass andere deinen Wert erkennen, wenn du unfähig bist, ihn in dir selbst zu sehen?
Darum werde dein größter Fan!

2. „Ich kann das nicht.“
Gib nicht auf, bevor du überhaupt angefangen hast. Wenn es stimmt, dass deine Realität dorthin geht, wohin auch dein Denken geht, dann bring dein Denken in Richtung Selbstvertrauen und Erfolg.
Lerne, aktiv das in deinen Gedanken zu haben was du willst  und du hast gute Chancen, dass du es bald auch in deiner Realität hast.

3. „Was werden sie von mir denken?“
Viel zu viele Leute leben in ständiger Angst davor, was andere Menschen über sie denken oder nicht über sie denken. Das Leben ist viel zu kurz um sich mit solchen Gedanken aufzuhalten.
Lebe dein Leben als DU SELBST – es gibt keine bessere Garantie fürs Glücklichsein.

4. „Ich bin so dick/dumm/nutzlos“.
Wow! So würdest du niemals mit einem Fremden reden, schon gar nicht mit jemandem den du liebst. Warum also solche harten Worte dir selbst gegenüber verwenden? Wenn du merkst, dass du dich mit etwas an dir selbst beschäftigst, das du nicht magst, dann  hör sofort damit auf – fang damit an, dich auf Dinge zu konzentrieren die du an dir selbst magst!

5. „Keiner liebt mich.“
Das ist nichts anderes als Selbstmitleid: woher willst du wissen, wer dich liebt oder nicht liebt? Wir sind alle liebenswert und wenn wir nur gut genug nachdenken, dann werden wir feststellen, dass es da sehr wohl Liebe in unserem Leben gibt, vielleicht sogar da wo wir es am wenigsten erwarten.  Und denk daran – je mehr Liebe du gibst, desto wahrscheinlicher ist es, dass du umgekehrt auch Liebe empfängst.

6. „Das Leben ist so ungerecht.“
Wir alle erleben Schmerz und schwierige Zeiten in unserem Leben. Aber das sind oft Bereiche unseres Lebens, die niemand kontrollieren kann. Darum lass es los und lerne zu akzeptieren, dass auch wenn das Leben seine schwierigen Zeiten haben kann – es sind die guten Zeiten auf die wir unsere Aufmerksamkeit richten sollten.

7. „Das ist zu schwierig.“
Bist du dir da sicher? Oder sind das nur deine Unsicherheiten und deine Ängste, die da sprechen? Denk daran, dass der Geist mächtiger ist als Materie – und bevor du es nicht versucht hast, wirst du nie wissen, wie schwer es ist.

8. „Das ist so peinlich. Ich möchte sterben.“
Wir alle haben solche Momente schon erlebt, in denen wir uns nichts mehr gewünscht haben, als einfach im Boden zu versinken.  Du musst dich daran erinnern, dass jeder solche peinlichen Momente erlebt und dass wenn man die Dinge mit ein wenig Distanz betrachtet – das im Grunde gar keine so große Sache ist. Lach es einfach weg.

9. „Er/Sie kann mich nicht leiden“.
Vielleicht hat jemand auf deine Anrufe oder deine eMails nicht geantwortet….. vielleicht hast du die Beförderung nicht bekommen oder wurdest nicht zu einem zweiten Date eingeladen….. Aber anstatt dich selbst damit zu quälen, daraus negative Schlüsse zu ziehen wie „Er/Sie kann mich nicht leiden“ oder schlecht über dich selbst zu denken  – warum nicht über die vernünftigeren, positiveren Gründe nachdenken? Es ist viel wahrscheinlicher, dass die betreffende Person keine Zeit hatte oder sich unerwartet um etwas kümmern musste.
Egal welcher Grund, es ist nie so schlimm wie du es dir vorstellst.

10. „Ich geb auf.“
Kein Hindernis ist groß genug, dass du es mit der richtigen Unterstützung nicht überwinden könntest. Denk immer daran.
Und oft es auch so, dass wenn du kurz vor dem Aufgeben bist, du gleichzeitig auch schon kurz vor dem Erfolg bist.
Darum denk dran – Mach weiter! Mach weiter! Mach weiter!

Wenn dir erst einmal klar wird, welch große Einfluss deine Worte auf dein Glück haben können, wirst du nichts von diesen Dingen jemals wieder zu dir selbst sagen wollen.
Darum versuch’s einmal – sprich positiver zu dir selbst. Und genieße es!

 

Artikel von Katheryne Hurst, Original-Artikel (engl.) hier